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1 (1830)
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Nutzen: Die Rinde wird in der Medicin wie die von S. fragilisgebraucht, doch wollen sie einige für kräftiger und wirksamer halten.Wegen ihres hübschen Ansehns und ihres Wohlgerucbs wird diese Weideals Zierpflanze benutzt; ihr Holz ist unter den Weiden am festesten.Die Saamenwolle hat man (besonders nach einigen Nachtfrösten, sie reifterst im August bis October) in Verbindung mit Baum- oder thierischerWolle zu benutzen versucht.

Erklärung der Kupferlafel 36. Ein blühender Zweig der mannlichen und weiblichenPflanze , so wie ein ausgewachsenes Blatt in not. Gr., a) eine männliche Blumeund b) eine weibliche vergr., c) eine aufgesprungene Saamenkapsel und d) einSaamen in nat. Gr.

Rumex obtusifolius

Syst. sex. Hexandria Trigynia. Syst. nat. Polygoneae Juss.

Char. gen: Blumenhülle: 6blättrig, die 3 innern Blättchen grösser,"bei der Fruchtreife auswachsend, zusammenscbliessend. Staubgefässe:6. Pistill: mit 3 Griffeln und pinseligen Narben. Frucht: dreikanti-ges Aehaenium vom Kelche eingeschlossen.

Char. speciei: Fruchthüllblätter: eirund-dreieckig, netzadrigan der Basis pfriemlich gezähnt, mit länglicher stumpfer, ganzrandigerSpitze, jedes mit einer Schwiele versehen. Trauben: fast blattlos, mitetwas entfernten Wirtein. Wurzel- und untere Stengelblätter:meist schief-herzförmig, eiförmig, stumpf oder spitz, die oberen lan-zettlich.

Abänderungen: Die Zähne an den Fruchthüllblättern sind baldlänger, bald kürzer; die Schwielen bald deutlicher bald schwächer; dieganzen Früchte bald grösser bald kleiner. Die Behaarung ist bald da,bald fehlt sie. Zuweilen ist die Pflanze mehr oder weniger roth gefärbt.

Synonyme: Rumex obtusifolius L. u. vieler Autoren; R. acutusL.; R. purpureus Poiret; R. sylvestris Wallr.; Lapathum obtusifoliumMönch. Deutsche: Gemeine Grindwurz, stumpfblättriger Ampfer.

Vaterland: An Wiesen und auf Grasplätzen an schattigen Stellen,bei und in Dörfern, in Baumgärten, lichten Waldungen, Gebüschen, an