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1 (1830)
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u. s. w., in nicht ganz leichtem Boden. In den Ebenen von Schweden bisItalien und von Russland bis Portugal, auch in England, verwildert in Nord-america. Blüht im Sommer.

Beschreibung: Wurzel zweijährig, spindelförmig, fleischig, weiss mil-chend, zuweilen etwas ästig, mit einigen Wurzclfasern, weisslich. Stengel3 7 F. hoch, aufrecht, röhrig, zart gestreift, mit blaulichem Reif ange-flogen, unter diesem glänzend, nach unten rothbraun gefleckt, ästig, kahl wiedie ganze Pflanze. Aeste gabelspaltig mit einer Achseldolde, oder mehrerewirteiförmig gestellt, tiefer gerieft. Blätter dunkelgrün, g/änzend, dieuntern gestielt, gross, dreifach gefiedert, die Ficderchen eirund-länglich, spitz,tief fiederspaltig, die Lappen eingeschnitten - gesägt, die Zähne spitz oderstumpflich mit einem kurzen weissen Stachelspitzchcn, die obern wenigerzusammengesetzt, auf der allmählig kürzer werdenden Scheide sitzend. Blatt-stiele röhrig, rund, fast gekielt, mit weisslich randhäutiger Scheide an derBasis. Blüthenstand: gestielte, zusammengesetzte, astachsel- oder end-ständige, 12 20strahlige Dolden, die allgemeinen und besondern Strahleninnen etwas scharf. Die allgem. Hülle vielblättrig, zurückgeschlagen,leicht abfallend, die Blättchen (5 8) lanzettlich, zugespitzt, am Randeweisshäutig. Die besond. Hülle halbseitsständig, zurückgeschlagen, beste-hend aus 3 1, unten etwas verwachsenen, eirunden, lang zugespitzten,ähnlichen Blättchen, welche nach aussen gekehrt sind. Blumen weiss. Aufdem Fruchtknoten eine rundliche Drüse, mit vorstehendem gekerbten Rande.Griffel 2, kurz, zurückgebogen. Narbe stumpf. Staubgefässe 5, mitrundlichen Staubbeuteln. Frucht 1^ Lin. lang, reif licht-bräunlich.

Off. Conii maculati herba (Cicutae herla). Praep. Ernplastrum Conii. Extractum Con. macul. Das Kraut wird vor dem Blühen gesammeltund rasch getrocknet, doch ohne Anwendung grosser Wärme, auch zum Ex-tract wird das Kraut vor der Blüthe angewendet. Frisch hat es, besondersbei warmen Wetter, oder nach Regen einen eigenen, wiederlichen, betäuben-den Geruch, das gequetschte Kraut giebt diesen Geruch nock stärker, (ähn-lich dem frischer spanischer Fliegen); der Geschmack ist süsslich, etwasscharf und ekelhaft.

Verwechslungen: Blumen und Saamen unterscheiden den Schierlingleicht von den übrigen Doldenpflanzen, da er aber vor dem Blühen gesam-meis wird, so sind öiaerophyllum bulbosum und sylvestre und Aethusa Cya-pium leicht zu verwechseln, doch hat Chaerophyll. bulbosum eine rübenfor-mige Wurzel, eine rückwärts behaarte Stengelbasis, aufgetriebene Knoten

wo Blätter und Zweige entspringen, Blattstiele, diebehaart, und Blätter, deren Rippen behaart sind, endlich

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