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schnell aufgelöst, und verbindet sich damit. Alcohol löst in der Wärme etwa | auf,lässt es in der Kälte bis auf ein Geringes wieder fallen. Frisch ausgepresst ist esetwas trübe durcli beigemengten Schleim, der sich bei Ruhe und Auflösung imAetlier absetzt. Durch Destillation der bittern Mandeln bekommt man das ätheri-sche Oel, we/ches Blausäure enthält, und sich durch Anziehung von Sauerstoff ausder Atmosphäre in Benzoesäure verwandelt, und ein stark blausäurehaltiges Was-ser. Die Analysen der bittern und süssen Mandeln geben folgende Resultate in100 Theilen:
Bittere Mandela nach Vogel.
Wasser - —
Schalen - 8,5
Fettes Oel - 28,0
Käsestoff (Emulsin Pfaff) 30,5
Zucker (nicht kristallisirbar) 6,5
Gummi - 3,0
Pflanzenfaser - 5,0Schweres ätherisches Oel uJBlausäure —
81,5
Süsse Mandeln nach Boullaj-.
3,5
5,0
54,0
24,0
6,0
3,0
4,0
Essigsäure und Verlust 0,5
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Nutzen. Die süssen Mandeln geben theils ein Nahrungsmittel, theilswerden sie mit den bittern Mandeln als Zusatz zu verschiedenen Speisenbenutzt. Die süssen geben durch Abreiben mit Zucker oder Gummi arabi-cum in Wasser eine milchige Flüssigkeit (Emulsion, Mandelmilch) welcheals kühlendes angenehmes Getränk für Gesunde und Kranke benutzt wird.Die bittern Mandeln sind wegen der Blausäure für blindgeborne und andereThiere giftig, besonders aber das aus denselben destillirte Oel und Wasser,welches letzte Blausäurepräparaten substituirt wird, aber mit Unrecht. Ausdiesen Eigenschaften lassen sich die Anwendungen bei Krankheiten herlei-ten, des fetten Ocls als erweichendes, beruhigendes, abführendes Mittel, derbittern Mandeln als Mittel gegen Wechselfieber, Epilepsie, bei Würmern, undder Emulsion derselben als Waschwasser bei schmerzenden stark juckendenHautausschlägen.
Erklärung der Kupfertafel 6.: Ein blühender und ein fruchttragenderZweig der Pßanze in nat. Gr., a. eine Blume, b. ein Blumenblattna f. Gr., c. ein Staubfaden vergr., d. der Stein, e. der Saamcn undf. derselbe der Länge nach durchgeschnitten, alles in nat. Gr.