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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
Seite
112
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denselben zurück, so daß man ihn für eine noch unaufgebiochene Knospe hallen würde, wenn «r nichtabwärts hinge.

Sie stammt ursprünglich aus Virginien, blüht bei uns vom Fimy bis August, und gehöht 5 r6. Klaffe und >. Ordnung.

Diese Zierpflanze verträgt unsere Winter gut und nimmt beinahe mit jedem Erdreiche vorlieb;am besten gedeihet sie in einem etwas feuchten Mittelboden, und laßt sich leicht durch Ierthnlungvermehren. Wegen der niedlichen, doldenartig geordneten Blumen, welche gegen das lebhasteGrün der grasartigen Blatter recht artig contrasiiren, wird sie in den mehresten Garten zur Ver-schönerung der Rabatten und Blumenbeete benutzt. Man kullioirt auch einige Ab- und Spielarten,die sich durch die Größe der Blätter und die Färbender Blumen unterscheiden; als ») mit weißenb) mit vurpurrolhcn, und c) mit hochblauen Blumen.

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Kornbrand.

I^reäo frnmenti. Lscnle cnrnutuln. Lulliurä. Franz. I/or^or, ou dl« cninu. ^.'sr^ot ün5i?ßle. Engl, spurrecl r^e. Mutterkorn; auch Hohne usp0rn. Der Kornbrand scheintvornehmlich in einer Fäulung der Säfte in dem Saamenkorn zu bestehen, »eiche schon ansängt,ehe eS noch fest wird. Es zeigen sich nämlich hin und wieder an den Aehren sehr große Körner,welche wie eine Pfrieme spitzig zullufen, einen häßlichen Gestank haben, und hart schwammig undtrocken von außen, gemeiniglich schwarz, inwendig aber weiß und bläulich! sind, und endlich sich inein schwarzes Pulver umändern. DieFäulung desorgonisut nicht nur das junge noch weiche Saamen-korn , nimmt ihm seinen Schlcim und mit diesem seine nahrhaften Eigenschaften, dehnt ftineSpelzen gewaltig aus; sondern befördert auch das Aufkeimen kleiner parasitischer Bilze-odcr Staub-schwämme aus d,>m Geschlechte des KeulenschammS") aus der 24. Klasse und aus der Ordnungder <3.',5tr«mioi des L'nn^eischen Systems.') Man l)«t überhaupt »«schieden« Ursachen deck Kornbrandes angegeben, aber feine von diesen scheintzur Erklärung desselben hinzureichen. Needham glaubte in diesem brandigen Mebl kleine Aelchenzusehe». Ledermüller erklärte nun die Kleifierälchen aus solchen Weizen: Münchhaufennannte das schwarze Mchl Infusionsthiereyer, und Linn^e nahm diese leblosen Körner unter derBenennung Brandkron in dos Thierreich auf. Gleichen hält den Brandstaud für nicht« an.ders als für eine Störung des Wachithumtriebes in den Befruchtungslheilen durch den Eintlitt «er.doldener Säftr. Also für eine Krankheit »us De5«r»»nis»lion.

An merk, des Herausgebers.