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So bedienen sie sich des Absudes der Blatter bei Augenenlzündungen, auch bereiten sie aus dem Krautund den Saamen mit Honig ein Pflaster, wodurch sie verhärtete Geschwülste z,u zeltheilen oderdie Eiterung zu befördern suchen.
Rauches Gliedkraut.
8iäeril!3 Iiirzut, p^ocurndeuz. Lnul^. pIn. ^lI2. Engl. 8ti»ir^ Liäeritig nr iron-Wart.Die Wurzel ist perennirend und treibt rauchhaarige, nielerliegcnde Stengel, mit lanzett«förmigen/ etwas stumpfen behaarten runzlich-gefalteten, gezähnelten Blattern besetzt. Die Ne-benblätter sind herzförmig, sägezckhnig-dornig; die Blumenquirlen sehr weil entfernt,festsitzend, sechsblumig; die Blumen kröne gelb mit gekrümmter Röhre; der Kelch ist behaartund hat Z gleiche dornige Zähne.
Sein Vaterland ist Südeuropa, vornehmlich Spanien und Italien, blüht im Iuny und Iuly.
Gehört zur l^. Klaffe und 1. Ordnung,
Ihre Arzneikraft ist stärkend und zerlheilcnd. Die Bäder von diesem Kraut werden oft widerrheumatische, und gichtische Krankheilen, besonders aber in der Rachitis mit dem besten Erfolgeangewendet.
Wahre Fleckblume.
Afefferkraut. Olir^zzntKsmurn Kiä«i,z. LieZn. ziroär. 3. t. 46. Engl. Common 5^>i>lantliu«.
Kennzeichen des Geschlechts. Ein vierblätteriger, fast gleicher gemeinschaftlicher Kelch,ein kegelförmig erhabener Fruchtboden, der mit gekielten, am Grunde zusammengedrücktenSpreublättchen besetzt ist. Der Saame ist gestanzt, ausgerandet und mit 2 nackten ungleichlangen Borsten gekrönt.