.02 F ^ IV ? 0 1.1 5' ^l — H c I. ^? ö ^i IV ? 71 rf F.
sie das große Lob, welches man ihr gab, nicht so ganz verdien:. M. l. Murray Vor räch ?onHeilmitteln i. S. ^Z.
Cypresse nart ig e H e i li g cnp flau z e.
I'gb. 86.
Eartencyprcsse. Engl Ocirnmon I^nvenäor-^atton. Franz 8«ntolin6 commune. Hlironsfern«!!«. ^,drc>tl,nuln lemin-,. IVlnrig I^ist. Dieser Strauch hat einen buschigen Wuchs, einegraubraune, unbehaarte, etwas rissige Rinde und wird 2 — 4 Fuß hoch; seine älter» Zweigebiegen sich oft abwärts, aber die jünger» sind aufrecht, mit einem feinen Filze bedeckt. Die B!ä terstehen wechselweis, sind ungestielt, schmal 1 bis » Zoll lang, gezähnt, am untern Ente veldünntundmit grauem Filze bekleidet. Die Zähne der Blätter sind stumpf, dachziegelförmig gelagert und bildenvier Reihen. Die B lumenstiel e entspringen am Ende des Ste ng els und der Zweige, sind 6bis ,0 Zoll lang; jeder trägt am Ende eiu zierliches blaßgclbes Blumcnköpfchcn mit filzigen Kelch-blättern.
Gehört zur ,9. Klasse und ,. Ordnung, ist perennirend. Vaterland: das südliche Europa, wo«r gelinde Winter i.n Freyen aushält und beynohe den ganzen Sommer durch blüht. In nördlichenGegenden wird er in Töpfen gezogen und in frostfreien Behältern überwintert. Er läßt sich sehrleicht durch Stecklinge vermehren.
Die Blätter sowohl als die Blumen haben einen starken kamillenartigen Geruch und einenbittern Geschmack. Ihre Heilkräfte sind stärkend, blähungtreibend; wurmwidrig. Wird im weissenFluß und wider die Würmer von einigen Aerzten angewendet.
Auch den Motten sind die Blätter zuwider; daher ist ihr Gebrauch in Naluralienkabinetenmit andern stark riechenden Kräutern besonders bey ausgestopften Vögeln und oiersüßigen ThierenzurVertreibung der Motten anzuempfehlen.
Dauernder Knaul.
"lad. 87-Knöbelkraut; Fohannisblut.- Krebskraut: Pohlnischer Wegtritt; Knäuel; Engl.
keienlii»! Kn»>vel. Franz. <3u»vell<z vivace. ?o1^ßouuii, cuccileruin. ß.Onm. ej,it.69l.