über die Overlsppe der Krone hervor und ist unter seiner gespaltenen, scharlochrothen Narbe, an bei-den Seiten mit rolhen Haaren bekleidet.
Ihr Vaterland ist Peru. Sie gehört zur 2. Klasse und ,. Ordnung.
Wegen der lieblichen, scharlachrolhe«, ziemlich großen Blumen, welche gegen die herzförmige»ausdauernden Blätter recht artig eontrastiren, gehört diese Art, zu den schönsten ihres Ge-schlechts. Man vermehrt sie sehr leicht durch Stecklinge, und überwintert sie im Glashause, oderan einem Orte, wo es nicht friert; denn Frost kann sie durchaus nicht vertragen.
Gemeiner Sanickel.lab. 8Z-
Berg-oder Waldliebender Sanickel, Kranikel: Schernakl/ Heil aller Scha-den; Bruchkraut: Tranikl. 5»nc»Ii« 8»uicul». l^rnntl »u«t. 228. Franz. LÄnicle.Engl. Common Liinlcle. Her Stengel erhebt sich unmittelbar aus der schwarzen holzigen Wur-zel, ist glatt, fast nackt, , bisweilen 2 Fuß hoch. An der Wurzel stehen mehre« langgestielte, glatteZ lappige Blätter, deren jedes wieder eingeschnitten und am Rande sägesörmig ist, der Gipfel desStengels tragt eine zusammengesetzte Dolde. Die weißen bisweilen lötblichen Blumen find klein,und stehen in jedem besondernzSchirme sehr dicht beisammen. Die besonderen Schirme selbst aber ziem?lich aus einander.
Wächst in Bergwäldern durch ganz Deutschland, ist ausdauernd und blüht i« Map und Iunp.Gehört zur 6. Klasse, und 2. Ordnung. Zur Familie der Schirmtragenden.
Diese Pflanze, welche wahrscheinlich ihren Nahmen von dem lateinischen Worte «nnnx«(heilen) erhalten hat, war ehedem in den Apotheken unter der Benennung 8»uicul8s Kerb» zumGebrauch aufbewahrt worden. Sie war in den altern Zeilen eines der vorzüglichsten Wundkräuter,und wurde bei Verwundungen äußerlich sowohl als innerlich als ein zertheilendes Mittel in den sogenannten Wundtränken angewendet. Die Landleule sammeln sie noch hier und da im Map, undvermischen sie mit mehreren andern offizineilen Pflanzen, z. B. ?ulmon»rj» olücünnli«; ^n«.mone n«p»tic«; H,5z,erul» oiiornt» zum Thee bei Blustkrankheiten. Unter dem NahmenSchweizerthee.
Obschon diese Pflanze vielleicht einige Heilkräfte besitzen kaun, so ist toch so viel gewiss, daß