mit die Wanzen, und ander« lästige Insekten; daher vielleicht der Name Läuse kraut. Man hatauch damit schon Versuche in der Färberei angestellt.
Gemeine Nosenwurz.
Rhodiserwurz; Rosinwurz. H,n»onmrigero3. lournes. Lsäurn KKoäialn. Franz. 0r.^in ruze. K»ci„e äe I» ^oäeg. Engl. K,o»«woit. (0sc.,näc)I). Die frische Wurzel ist dick,und aschgrau, fleischig; aus ihr erheben sich mehrere aufrechte, einfache, cylindrische, unbehaarte6 bis »ci Zoll hohe Stengel, welche mit abwechselnden zerstreut sicheren Blättern beseht sind.Die Blätter sind ungestillt, fast keilförmig, an der Basis verdünnt, ganz randig, an der Spitzegezähnt, glatt, graulich grün, etwas fleischig. Die rilhlichen Blumen in Enbdolden. Die weib»liche Pflanze kommt der eben beschriebenen männlichen, in Ansehung ihres Wuchses fast gleich ,nur sind die Blätter länger, schmäler, und gegen oben zu tiefer gezähnt, die Blumendolde vonFarbe grünlich gelb.
Sie geHirt also zur 22. Klasse und 7. Ordnung.
Ihr Vaterland sind die Alpen und Gebirge in Deutschland, der Schweiz, Oesterreich, Lappland,blüht im May und Iuny und ist ausdauernd. Sie hat den Namen von ihrer Wurzel, welche be-onders an ihrem Geburtsorte, einen roscnähnlichen Geruch duftet. Die altern Acrzle schrieben demPulver davon sowohl trocken als mit Essig und Rssenwasser angefeuchtet, und auf die Stirne gelegt,i,ie Kraft zu, das Kovfwehe vom Sonnenstiche zu lindern.
Man halte sie daher auch in den Apotheken unter dem Namen KKoäine r»üix ehedem vorrä«zhig. Durch Destillazion erhält man daraus eine Art Rosenwasser, und ein gelbliches Oel,das dem von Rosen ähnelt. Die neuern Aerzte brauchen dieses Mittel selten oder gar nicht. InGrönland wird die Wurzel gespnset.
In unfern Gärten kommt diese Pflanze in jedem Boden gut fort, un-d läßt sich durch Wur«iellyeilung vermehren. Wegen ihrer niedlichen Gestalt kann sie als Zierpflanze auf etwas schattigenRüballen benutzt werden.