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Diese pcrennirende «pflanz« hat eysörmige, stumpft, ganzrandig« rauche Blätter nnd an«gehäufte, lange, prismalische, aufrechte Blumenahren; die Nebenblätter (br-ct«««) sindhäutig, und noch einmal so lang als die Kelche.
Gehört zur 14. Klasse und ,. Ordnung (Nacktsaamige). Sie wächst nicht nur in denMorgenland«» z. B. in Pttlastin-,. sondern auch in Tri echen land,und andern mittägigen euro-paischen Provinzen. ja selbst im Santo« Basel in der Schweiz wild.
Ihr Geruch ist stark, heftig und angenehm. Der Geschmack gewürzhaft, etwas hitzig, ange-nehm, kaum etwaS bitter. Seine Arzneilraft magenstärk.nd, zertheilend, den Monalfiuß be,
fördernd.
Sie wird größtentheils in der Küche gebraucht. In dieser Absicht werden die Blumenähreni?, den Südeuropäischen Land.-rn als ein a»senebm?ö Gewürz zum Sallat aufbehalten, oder auchunter andere Speisen gemischt. Das wesentliche Ocl des crctischen Dosten wird von einigen wider dieZahnschmerzen sehr gepriesen. Es hat einen durchdringenden Geruch, schmelzet den Schleim in derNase, und erreget Niesen.
Diese ursprünglich süd. europäische P flanze perennirt zwar im Freien, verlangt aber einenetwas trocknen Boden. In den nördlichen Gegenden Deutschlands dürste ihr in kalten Wintern,besonders wenn nicht viel Schnee liegt, eine Lautdecke nöthig seun.
B e r g r e i s.
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Chinesischer, auch Japanischer Reis. i.«o» re? in Cochinchma. ?nä> b^ß«». Kumpn.
H^mdoin. Or^l» ßlutinos» nach I^ouisiro I?Ior. Coucliiu ctiiuenzi». I^uureiru, der durcheinen mehrjährigen Aufenthalt in Cochinchina Gelegenheit hatte diese Pflanze genau zu beobach-ten, hält sie zwar für eine eigene Spezies, doch wird sie von den meisten Botanikern bloß als ein«Varietät von Or^i» «»tiv» betrachtet.
Der Halm ist bei Z Fuß hoch, nebstbei sind die kürzer« Granen und die breiter« gelblichenBlatter ein Unlerscheidungs - Merkmahl. Die Körner sollen viel härter, weisser und «ohlschmek.f«nd« als von dem gewöhnlichen Sumpfreis seyn.