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4. Forellensallal. Mit runden , braun« oder schmutzig gefleckten Blattern , und bräunüchen Saamen.
5. Kaiserfallat. Seine Blätter sind schmuhiggrün, oder braun auch dunkelgrün, d«Köpfe groß, schließen sich aber später.
6. Franzsallat; ^lontree; in einigen Gärten auch Todtenkopf. Mit großem gelbenKopse und weniger aufgeblasenen Blättern. Der Saamen ist groß, perlfarben auch schwarz.
7. Prahlsallat,milrunzlichenBlältern, großemKopfe undschwarzbraunen Saamen.
8. Prinzensallat- Prinzenkopf. Die Blätter sind mehr oder weniger mit braunenauch dunkelgrünen Flecken »ersehen, der Saame ist dunkelbraun.
9. Schwedenlopf; mit dichtem Kopfe und bräunlichen Saamen.
lu. Steinkopf; früher Kopfsallat. Mal hat den grünen und gelben, beide werdenwegen ihrer dichten Köpfe sehr geliebt und häufig in den Gärten gezogen.
Von der zweiten Klasse nämlich dem Bindssllat kennt «an nachstehende:
,. Schnittsallal auch Berliner Bindsallat, mit beinah« gleichbreiten Blättern,und gestreiften dunkelbraunen Saamen.
2. Braunschweiger mit grauen Saamen.
Z. Englischer mit grauen auch rölhlichen Saamen.
4. Forellen Bindsallat, treibt keine Köpfe , die Blätter roch und braun gefleckt.
5. Passauer.
6. Römischer auch Bologneser mit schmalen roth-oder violetgefiecklen Blättern.
7. Stech oder Schnittsallat. Hierunter versteht man jede Sorte, wovon der Saame«in Frühjahr im Mistbeete oder in Kästen dicht gesäet wird, um die jungen Blätter zu benutzen.
D!e Kultur des Garlenlaltichs ist zwar allgemein bekannt. Er erfordert einen feuchten, lok-fern un'v fetten Gartenboden, auf welchem man den Saamen schon frühzeitig im März aussäenkann. Wollte man die Pflanzen auf dem Saamenbeete'siehen lassen, so würden sie keine Köpfegeben, daher versetzt man sie in Reihen fußweit von einander auf eigenen Beeten und zwar amfüglichsten zur Regenzeit, um das viele Begießen zu vermeiden, wodurch die Blätter hart undherbe werden. Da er ziemlich viele Kälte erträgt, so kann man ihn auch für den Winter anpflan-zen. Zu dem Ende wird der Saame im August gesäet, und die Pflanzen um Michael ver-setzt. Unter dem Schnee halten sie sich dem Winter über sehr gut; gehen aber ohne Schnee durchden Hefligen Frost mehrentheils zu Grunde. Die übrig gebliebenen bilden schon im April guteKöpfe. Der Saamen behält seine Keimkraft 4 Jahre lang.
Man bereitet, (wie bekannt) den Sallat kalt und warm zur Speise. Nach letzter Weife ister unsireilig leichter zu verdauen.