Die Blätter sind schmal, lanzetförmlg, ungetheilt, wellenförmig, rauh und sitzen wechselweise andem Stengel; die bebaanen Wurzelblätter sind größer und am untern Ende dünner. Die be«haarten Blummenstiele kommen aus den Winkeln der Blätter und tragen einzelne Blu-.mentöpfchen mit kleinen blaßröthlichen oder violetten Slrahlblümchen, welche dald verblü.hen, und den Saamen krönen Platz machen. Eine Spielart davon ist viel kleiner und buschich-ter, deren Stengelchen oft 2 bis Z Blumen tragen.
Sie gehört zur 19. Klasse (3?nZen««in) und 2. Ordnung. Ihr Standort sind dürre Berge,Mauern, an Wegen und teock.ien Plätzen in ganz Deutschland. Blüht im Juli und August und istp.rennirend.
Die ganze Pflanze hat einen schwachen, aromatisch-scharfen Geschmack*) und ist in derMedizin vielleicht nicht ohne Nutzen; sie wird m<t den Blumen gesammelt und hier und da in denApotheken unter dem Namen des blauen Dürr-oder Berufskraut. Latein, ^on^«» «oerul«» auf«bewah t.
Ehedem brauchte man sie als Brusimittcl, und wider d^s Sodbrennen. Es sott nach Mur-ran Vorrath von Heilmitteln B. l. S. Z74 entschiedene Eigenschaften besitzen.
Gemeiner Iambusenbaum.
^»mdo»» z^lveztri» »1d». Kumpd. ^»I»co» Rliklmbu. rvli«e6. m»1. Franz. I_.o ^«ludoziein l«ni1!oz luiißu««. Engl, ^»rro^ leav'cl Nu^Kui«.
Kennzeichen der Gattung. Der viertheilige Kelch ist aus der Frucht, die Blumenkr 0 nthat vier Blätter; viele Staubfaden stehen im Kelche. Die Frucht ist eckig, Birn»od« Ku-gelförmig, einfächrig, einsaamig.
Gehört zur ,!. Kloss/ und ,. Ordnung des Systems.
Er ist in seinem Vaterlande Ostindien, ein Baum der zweiten Größe oon schönem Ansehen, undalioort immer mit Früchten und Blütben geziert. Er hat lanzetförmige, völlig ganze, dunkelgrüne,
») Sonderbar ist eS, l»«ß diese Pflanze, wenn sie auf hohen Bergen wächst, weniger scharf und ar°.malisch ist.