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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
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von andern Bäumen und zwar von pteiocnrpus; 6«1i>muz ll<)t«>. ^5u«:o, 6inconi5. u. a.gesammelt wird.

In Portugal und Spanien dauert er den ganzen Winter über im freien Lande aus, auchwird er bei uns in Gewächshäusern von 7 bis 12 Grad Wärme in eigends dazu angelegten Erdbee,ten kultivirt. Die Vermehrung geschieht theils durch Saamen, der zwar in Deutschland seltenreif wird, mehrenthnls aber durch junge, aus warmern Gegenden, eingeschickte Stämmchen.

Dieser Baum hat in dem ?. k. Garten zu Schönbrun im Heumonalhe im Jahre 1763 geblü-het und im Erntemonathe Früchte gebracht, wodurch Hr. D. Krantz im Stand gesetzt wurdedenselben in seiner Abhandlung 6s äu»b«i5 vracouis »rdoiidu« genau zu beschreiben.

Das Drachenblut csi,nßui« D^coni«) ist ein harziger, hartgelrockneter, leicht zerrelbli-cher, und am Feuer leichtflüssiger und entzündlicher Saft, von dunkelrolher Farbe, ohne sonderli,chen Geruch und Geschmack, welcher sich nur im Weingeiste auflösen läßt. Es bestehet aus längli.chen stumpfrunden Stückchen, die die Dicke eines kleinen Fingers haben, etwas durchscheinend,einzeln in Schilsblatter eingewickelt, und zusammengereihet sind. Man nennet diese Art zuweilensanßuiiism vrncvnis in ßruni«, zum Unterschied einer schlechter« in tubuli», die eine Lackfarbegibt. Die l'inctur» ßnnßuinis Di»coni8 ist nicht sonderlich wirksam, und das Pulver kann wenigHeilkraft leisten, wenn es nicht ausgelöst ist. Außerdem hat es eine gelinde verdickende und zusam-menziehende Eigenschaft, und wurde ehemals bis zum halben Scrupel und halben Quentchen verord-net. So gebrauchte man es auch äußerlich, als ein stopfendes und austrocknendes Mittel.

In den ällern Apotheken bediente man sich dessen bei der Zubereitung des pulv. «ci o»3um.I'rucli. öv äikelleilß. Nmzil. ncl ru^turn«. ?ulv. 6entilric. u. dergl.

Der Gebrauch deS DrachenbluleS ist übrigens bei einigen Manufakturen wichtiger, als inder Arznei. M. s. Tleditsch.

Gemeines Berufungs-Kraut.

I'al). Z6.

Beschreikraut; scharfes Flöhkraut: scharfes Altmannskraut: blaue Dürr-

WUrK. (!onl2» coerulen. oilioin. Inul» nciis. Lernti»räi. Franz. I^n vergöret^« »ore.Engl. ^ti<? diu« üo^erä l'Ienbnne. Der Stengel ist unten gebogen, oben aufrecht und rauh.