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Suppl.- Bd (1822)
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Sumpf Leder holz.

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Sumpfseidelbast; Mauseholz; Franz. Dirc» 6e, mnrnig; le dlll5 6e I>lorn. Englisch.1?lis mi»r»rl leatKorwciQä.

Kennzeichen des Geschlechts. Der Kelch fehlt. Die Blumenkrone ist einblättrig, töh-rlg, am Rande ungleich; 8 Staubfäden, welche länger als die Röhre sind, und ein Fadenför-miger Griffel. Die Steinfrucht ist einsaamig.

Gehört zur 8. Klasse und i. Ordnung des Sexualsysiems. Ein 3 bis 4 Fuß hoher mit einerglatten, lichlbraunen Rinde überzogener, und gleich über der Erde viele gegliederte, äußerst biegsameZweige treibender Strauch. Seine Blätter ftnd ziemlich groß, länglich-eyrund, glattrandig,blaßgrün, und auf beiden Flachen glatt und glänzend. Die grünlich weissen, abwärts gebogenenBlumen «scheinen sehr bald im Frühjahre, noch vor der Entwicklung der Blätter, an denSeilen der Zweige , zu 2 bis 3 auf einem Stiele »ereint, und lassen in ihrem Valcrlande ey-runde blauliche, im August reifende gelbe Beeren zurück. Sein Vaterland sind die naßen undsüdlich n Provinzen des nördlichen Amerika.

Er kommt aber auch in unfern Gärten in einem feuchten und fetten Boden sehr gut imFreien fort, und kann sehr leicht durch den Saamen vermehret werden; welcher, entweder so balder reif ist, oder im Frühjahn an einer schicklichen Stelle ausgesäet wird-, die Feuchtigkeit darfaberdemselben durchaus nicht fehlen, sonst liegt er lange in der Erde, ehe sich der Keim entwickelt. Auchkann die Fortpflanzung durch Ableger, und junge, aus der Wurzel hervorkommende Spruengeschehen. Es verdient dieser Strauch, der zwar nur ein schwaches, aber außerordentlich zähes undfist unzerbrechliches Holz liefert, zur Abwechslung unter andern Sträuche rn von ähnlicherenWüchse in Lustplantagen, auf etwas feuchten Stellen einen Platz; die Zweige und R in den die-ses Strauches werden wegen ihrer Zähigkeit zu Stricken, Körben, die langen markigen Schüßezu Tabackspfeiftnröhren verwendet.