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Suppl.- Bd (1822)
Entstehung
Seite
41
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die Pstänzchen an die Luft und Sommerwärme gewöhnt werden; auch darf das Befeuchten der Saa-men in der ersten Periode durchaus nicht versäumt werden, denn obschon das Moos von unlenherdurch den Unterseßnapf hinlängliche Feuchtigkeit erhält, so würde man doch den Zweck verfehlen,wenn der Oberfläche die Feuchtigkeit mangelt.

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Italienische Dattelpflaume.

'lab. Z2.

Lotusbaum! Italienische Dattelpflaume; Europaischer Lotusbaum, AfrikanischePerstmonpflaume: Wildes Franzosenholz. l.otu« »l>ic«n» linildii«. 2»ut>. Franz.

I<u pl»l^u«lniuier ü'Luro^e. Englisch. Luic)l»e«»u D<»tte'Z)luin.

Kennzeichen des Geschlechts. DieZwitlerblumehat einen oier bis sechsfältigen Kelchund eine einblättrige, tellerförmige, 4 bis 6 spaltige K ro u e; 3 oder mehrere kurze Staub«säden, und einen oierfpaltigen Griffel. Die Beere ist 8 bis »2 sächerich, und enthalt ebenso viele längliche zusammengedrückte Saamen, welche den Mandeln gleichen.

Gehört nach Xinnees System zur «Z. Klasse und 2. Ordnung.

Ein ziemlich starker Baum, mit kurz gestielten, eofsrmig zugespitzten, und auf der unternFläche wenig mit Wolle bedeckten Blättern. Die Blumen kommen mehrentheils zu 4 bei ein-ander aus den Blatlwinleln. Die schwarze Frucht hat ungefähr die G»öße einer kleinenKirsche, nnd enthält wenig saftiges Fleisch von säuerlich süsse» Geschmack.

Sein ursprüngliches Vaterland ist Afrika; er findet sich aber jetzt auch an verschiedenen Stel»len in Italien und Languedoc. In milden slimaten kommt er auch in Deutschland an einem ge-schützte» Standorte im Freien fort, bleibt aber niedrig; in nördlichen Gegenden muß man densel-ben durch eine Bekleidung von Baumrinden oder Stroh vor dem Erfrieren schützen oder in einemGlashaus« von 1 bis H Grad Wärme überwintern.

Aus den Früchten wird ein Sprup, und eine Art Wein bereitet.

Vietz Supplement > Band.

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