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G e w ürzh afte Wintere.Winterlindenbaum: Zimmt - Winterrindenbaum.
Porst <^orurn«ni»t. ßoett. 9. p. Z4.
vi^lni« >Vinteii. I^inn. «uppl. 269.
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Ein gegen F« Fuß hoher, starker Waldbaum, der an den Küsten der magellonischen Meer-enge in sonnenreichen Thälern wächst, und immer grün ist. Er wird auch auf dem Feuellande undin der Straße des le Maire angetroffen, wo er aber niedriger bleibt. Seine äußere Rinde istgrau und nur wenig rissig, die an den Aesten stehen in die Höhe gerichtet, und bilden eine ep.runde Krone. Die zerstreut stehenden Blatter sind eprund länglich, am Rande glatt, vornabgestumpft, dick und ledcrartig, dabei jedoch weich, glänzend, aus der obern Seile dunkelgrün,unten blahbläulicht. Sie bleiben das ganze Jahr über sitzen. Wenn sie abfallen. hinterlassen siekleine Narben, welche die Neste höckcrigl machen.
Die Blülhenstiele sitzen gedrängt zur Seile an den Blätterwinkeln un-weit der Spitzen der Zweige, und sind meist dreiblüthig, bisweilen haben sie nur eineBlüthe. Diese enthält 7 länglich runde, vertiefte und aufrechtstehende weiße Kronenblättervon ungleicher Größe, die bald nach dem Aufblühen abfallen; ,5 bis 30 Staubgefäße mit dop-pellen Staubbeutel«.
Die Winterrinde, welche dieser Baum liefert, ist von verschiedener Dicke, zusammenge-rollt fest, äußerlich aschgrau, glatt oder nur wenig runzlicht, inwendig zimmtbraun und faserich.Wenn man sie reibt, so gibt sie einen lieblichen gewürzhaften Geruch von sich; ihr Geschmack istfast brennend, lang anhaltend, aber weniger bitter und gewürzhafl, als von der sonst damit ver-wechselten weißen Eanell rinde.
Ihre Kräfte lassen sich durch bloßes Wasser ausziehen; sie gibt durch Destillation ein äthe-risches Oel, welches zum Theil talgartig zu Boden sinken soll. Diese Rinde ist ein sehr ange-nehmes Gewürz, welches an Speisen gebraucht werden könnte; aber gewöhnlich nur in den Apo-theken als Arzneimittel geführt wird. Es hat mit andern Gewürzen die Kraft gemein, dem Scor-but zu widerstehen, erwärmt und stärkt die ersten Wege im menschlichen Körper, und verbessert denGeschmack verschiedener Purgiermiltel. S. >Vi1äßu<)>v «i>«o. z>I»in. 1. II. p. 1239. I'oizter