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Trollblume.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch fehlt; die Blumen kröne hat ungefähr ,l bis»4 Blätter, und am Grunde einen Nectarkranz, der aus 9, zuweilen auch aus mehre»ren oder weniger« linicnsabenförmigen Blättchen besteht. Viele epförmige, vl'elsaamige, nachinnen aufspringende Kapseln.
Nach Lin nee gehört sie in die iZ. Klasse und 6. Ordnung. Von den 2 Gattungen diedavon bekannt find, wird hier eine beschrieben:
Europäische Trollblume.
lad. 888-Cngelblume: Dotterblume; Kugelblume: Knoblenblume: Alphahnensuß:
Bergrannunkel. Engl. Lurope-ln Qlob» ?Ic»ver. Franz. I'roliu« äNuro^,«.
1'. »Itizsilnli«. (?rnnt2 nu5tr. p. iZ^i.
Sie wächst in, mehreren europäischen Ländern, auch in Deutschland auf feuchten, niedrige»Wiesen. Ihre braune, faserige Wurzel dauert mehrere Jahre, und treibt einen einzelnen, 1bis anderthalb Fuß hohen, ausrcchtstehenden Stengel, welcher meist nur eine Blume an sei,ner Spitze zeigt. Blätter, Stengel und Blumen haben ganz das Ansehen von gewissenHahnenfuß-Gattungen. Erstere sind in H Lappen tief eingeschnitten, und jeder Lappen istwieder in Z kleinere, spitzige, sägarlig gezähnte getheilt.
, Äie schöne goldgelbe Blume übertrifft die von den wildwachsenden Hahnenfuß-Gattungenan Größe oielmal, und wird noch größer durch die Kultur. Sie gibt dadurch, daß ihre Kro-nenblätter sich zusammenziehen, und fast eine Kugel bilden, imgleichen dadurch, daßihre Honigbehällniße so lang, als die Staubfäden find, das unterscheidende Kenn-zeichen dieser Gattung ab.
Giftig soll die europäische Trollblume nicht sepn, ob sie das Vieh frißt, weiß man nicht,loch wollen es einige behaupten. A, Gärten, wo man sie zur Zierde anpflanzt, verlangt sie ei-