I>l)K0r^It7Äl.
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inig, im Umfange rund, lang zugespitzt, scharf gezähnt, oben glatt, unten aber mit einem feinen,weißen Filz überzogen. Nach Miller erscheinen die Blüthen im Iuly. In Pflanzungen nimmtsich auch diese Gattung sehr schön aus. Nach Du Roi schaden ihr die strengen Winter unseresKlimas nichts. Was das Vaterland der weißen Linde betrifft, so findet man gemeiniglich Nord«amerika als solches angegeben; allein Wilden o w zweifelt jetzt daran, weil er sie von Reisendennirgends beschrieben findet, vielmehr Zweige davon durch einen Freund aus den Waldern des Kö-nigreichs Ungarn erhielt. S. dessen I^iu. zpelli«z. pl. a. a. O. S. 1162.
D r e h k r a u t.
Kennzeichen der Gattung: Sie Hüllen bestehen aus ungetheilten, langen Blättchen.Die Blümchen im Strahle sind alle fruchtbar, größer als die innern. Die Frucht ist fastkreisrund, stach, am Rande erhaben, schwielig, gekerbt oder glatt.
Nach Linuse gehört sie in die 5. Klasse 2. Ordnung. Von den 8 Galtungen wird ein«hier beschrieben:
Gewöhnlicher Zirmet.I'ak. 87 >«
Gebräuchliches Drehkraut; Bergkümmel: der officinal - oder Apotheker Zir-met. Engl. OMcinal ««rt v/«it. Franz. I'orä^lium otliein»!. Eine jährige Pflanze,die im südlichen Europa wild wächst. Ihr Stengel wird nicht viel über , Fuß hoch, ist rauh,gestreift und listig; die Blätter sind gefiedert, und be'stchen aus eyrunden, eingeschlitz-ten Blattchen; die schmutzigweißen Blumendolden haben Hüllen, welche längersind, als sie selbst. Z)i< Saamen werden, obgleich sie sehr entbehrlich sind, in den «lpo,thcken noch immer unter dem Namen kretischer Seselsaame n als ein lMNlreibendes Nie,lel geführt. S. Murrap Vorrath von Heilm. l. S, ,ZZ.