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Ränder od« Grenzen derselben mit Thee. Laut den Belichten der letzten englischen Gesa d,chast un-ter Macartney findet er sich selten in den Ebenen und Niederungen, welche zum Reißbau ange,wendet werden, sondern mehr in bergiglen Gegenden und vornehmlich in der Provinz Fo-tschen.
Der Saame wird in geraden Linien 4 Fuß weit auseinander gesteckt, und das Land beständigrein gehalten. Der Strauch bildet keinen eigentlichen Stamm, sondern sproßt vielzweigig aus derErde hervor, wie bei uns de, Rosenstrauch. Um die Blätter desto bequemer abpflücken zu können,laßt man ihn nicht hoch gehen. Di« Benutzung fangt vom dritten Fahre an, und dauert bis zumsiebenten. Zur Düngung des Bodens bedient man sich des Pferdemistes. Nach dem siebenten, oderhöchstens zehnten Fahre wird der ganze Strauch bis auf die Wurzel abgehauen, damit er wider fri»sche Triebe gebe, weil die Alten leine guten Blatter mehr treiben.
Im Handel gibt eS der Sorten sehr viele. Von dem braunen Thee, oder Theebon führenwir hier den Soalchong, welcher im Aufgusse eine grüngelbe Farbe zeigt; den Peklo, derdurch Karavannen zu ganzen und halben Pfunden entweder in Fayancegefäßen oder in Papier ge«packt zu Lande über Rußland nach Europa kommt, und von Geruch und Geschmack sehr fein ist;der songo oder Bongfo; der Lin-Hysan, Camphu und andere. Der Kaiserstheeoder die Thee blume, chinesisch Bing Bingh wird wegen seinee lichtgrüuenFarbe zu dem grü-nen Thee gerechnet. Andere Sorten des grünen sind der Hapson oderHysan; der Singlooder Songlo und der Tonkai.
Die Mongolen und sibirischen Tataren bedienen sich des in Sibirien so häufig wild wachsendendickblätirigen Steinbrechs statt des Thee's. Die dicken Blätter dieser Pflanze verwesen erstnach dem vierten Jahre. Man sammelt zum Thee die dreijährigen ein, welche ihren Saft ganz oe»loren haben, schwarz aussehen, und einen rithlichen Aufguß geben, der einem schlechten Theebonam Geschmack« gleicht. S. Coaksey, Lethom und John Ellis Geschichte des Thees undEaffes auS dem Engl. Leipz. »776. 8. Bechsteins Nalurgesch. des In - und Ausl. II. S. 710.Suck 0 w Anfangsgründe der Botanik. II. S. s44. Des Grasen Macartnep Gesündschastsreisenach China von Staun ton aus dem Engl. Bert, bei Hände u.-d Spener. igoo. III. S. Z84.Pallas Reise durch verschiedene Provinzen des russ. Reichs. II. S. 566. 655 III. S. ,F«.
Brauner Thee.
Der japanische Theebaum; chineser Thee: Thce-Bu: Theestrauch. Engl. Iroaä.I«»v'ä 1>». Franz. l'Ks Kon cnwe. Auch Thee- den und 3hee»bo«be genannt, ist eiu