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sin mehrjähriges Gewächs, das in gebirgigten, auch hin und wieder in ebenen Ge-genden von Deutschland und der Schweiz in Laubhölzcrn und auf fetten Grasplätzen wild wächst.Die längliche mit Fasern umgebene Wurzel treibt einen fußhohen, einfachen, gestreifte»Stengel wit wcchsclsweise stehenden, unten herzförmigen und gestielten, oben nach und nachlanzettförmige» und platt auffitzenden Blättern, die am Rande sägeartig gezähnt sind. Obenendigt sich der Stengel in einer weissen oder blauen Blumenähre mit Deckblattchen.Selten stehen 2 Aehren auf einem Stengel. Die Blüthe erscheint im Iu»y. Die Wur-zel wurde sonst, obwohl selten, zu demselben Bchufe gebraucht, wie die von der Rapunzel'Glockenblume. Die jungen Blätter schmecken als Gemüse ziemlich gut. Die Wurzelenthält, wie noch mehrere Arten ihrer Gattung einen weissen Milchsast, und hat eine cplindri,sche, mit einigen rübenförmigen Aesten versehene Wurzel, welche man mit Salz, Essig undOehl wie Sellery essen kann, und sogar dem Magen zuträglich seyn soll. Zu diesem Zweck mußaber die Wurzel im Frühlinge, ehe der Stengel hervorkömmt, ausgegraben werden. Auf denBlattern zeigen sich oft schwarze Flecken, deswegen nennt man sie an einigen Orten Tro«pfenblätter, gefleckten Waldspinat.
Kermesbeere.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch ist fünfblättrig, kronenartig, bleibend, und um.gibt den Fruchtknoten; die Krone fehlt; Z bis ic> und Mehrere Staubfäden; ein ge?streifter Fruchtknoten mit 8 bis w Griffeln. Die Frucht ist eine kreisrunde, gefurchte,iebnfckchrige, zehnsaamige Beere.
Nach Lin„6e's System geHirt sie in die »o. Klasse und Z. Ordnung. Von den 6Gattungen die davon bekannt sind, kömmt eine hier vor, als:
Gemeine Kermesbeere.
Virginische Kermesbeere: Amerikanischer Nachtschatten: Virginische Pur-
Oaje. Engl. Li»noliinß kn^tolileell. Franz. Laisili ä'^meiis^u«: ^ikrs Ü6 Ii«l^ue»