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es lange stehen, so wild es zu hart und trocken. Da es die Kälte mehr verträgt, als der gemei«ne Schnecken?! ce oder die Luzerne, so verdiente es oornähmlich im ni.dlichen Europa als Fut«lerkraul angebaut zu werden; überdies erfordert es kein« so mühsame Kultur und nimmt mitmagern, und selbst steinigten» Boden vorlieb.
Hopfenartigcr Schneckenklee.
'lad. 646.
xHopfenschneckenklee: Hopfenluzerne. Dies kleine zweyiährigl Pflänzchen, dessen nie-
beiliegende Stengel meist nur wenige Zoll lang werden, wächst allenthalben in ebenen undgebirgigen Gegenden. Di« Wurzel dauert 2 auch wohl vielleicht 3 Jahre; die 3 beisammenstehenden länglich runden Blättchen sind weich, etwas behaart, am Rande sein gezähnt undihre Blattstiele lang. Die kleinen eyrunden Blüthenährche« dauern den ganzen Som-mer hindurch und hinterlassen einsaamige, nierenfirmige Hülsen.
Der Hopfenschneckenklee liebt zwar oornähmlich einen feuchten, lehmigten Bodenund wächst darauf sehr geil, allein er kommt auch auf magern, Lande fort. Man findet ihnauf Wiesen, in Grasgärten und Triften in Menge unter dem Grase. Seine weichen zartenStengel und Blätter geben ei» sehr angenehmes und gesundes Futter, daher man diese Pflanzeauch in England anbauet.
Luzerner Schneckenklec>
^5ll). 647.
Luzerne: ewiger Klee: Hörnerklee. Engl, c^inv^t^ä e.l«lUoK. Auch gemeiner
Klee genannt. Dieses nutzbare Gewächs soll nach Plinius aus Medien herstamlmn. Die2» und mehrere Iohre dauernde Wurzel geht tief in die Erde und treibt einen ganzenBusch ron gestreckten, holzigen, mit vielen kurzen, blälteneichen Zweig en besetzten Seen.-
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