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8 (1818) Malva - Plantago
Entstehung
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Schneckenklee.

Kennzeichen der Gattung: Der Slaubweg beugt das Schiffchen der schmetlerlings-förmigen Blumenkrone abwärts und die pergamenlartige Hülfe ist zusammengedrückt undschnecken- od« bog «förmig gcwunden.

Es ist ein Geschlecht der 4. Ordnung aus der ,7. Klasse (vinäel^ni» clecaTiärin)und haben z6 und mehrere Gattungen, wovon folgende hierher gehören:

Der Sichelförmige Schneckenklce.

Sichelklee-, schwedische Luzerne: gelbe bergliebende Luzerne. Engl, ^«ilow

Uoon ^rSlnil. Die starke, tiefgehende Würzel dies.r Geltung dauert viele Jahre hindurchund treibt einen ganzen Busch von 2 bis Z Fuß hohen und bisweilen noch höhern etwas holzigenStengeln, welche, wenn sie sich nirgens anhalten und aussteigen können, auf der Erde gestrecktliegen, nnd mit vielen beblätterten Zweigen besetzt sind. Sie dauern den Winter über wenig-stens zum Theil. und schlagen im Frühjahre von neuem aus. Die Blätter sind aus drei bei-sammen stehenden, schmalen, fein ausgezähntcn Blä ltchcn zusammengesetzt und mit Nervendurchzogen, wovon der mittelste sich vorn in eine kleine hervorstehende Spitze verlängert; dielanzettförmigen, ausgezackten Blattansätze bleiben noch am Stengel, wenn sie schon ver-trocknet sind; dieBlüthen erscheinen im Iunn und Iuly in trauben förmigen Bü-scheln. Sie seh.'n meistenthcils goldgelb aus, doch gibt es auch blaue. Die gelben pflegengrün und endlich blau zu werden. Sie hinterlassen sichelförmige Hülsen.

Der Sichelförmige Schncckenklee wachst in Deutschland und andern Landern von Eu-ropa sehr häufig, an den Rändern unfruchtbarer, hochlieg?nder Getreidefelder, auf trocknen, son-nenleichen Hügeln, auf magern Wiesen und an Wegen. Fm Walliser Lande fand Haller Pflan-zen, deren Hülsen nicht sichelförmig waren, sondern einen völligen Kreis bildeten und auch schonden zweiten ansetzten. Es ist ein gutes Futterkraul, besonders so lange es noch jung ist; läßt man

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