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menstl!elen, sehr kleinen Nebenblättchen und schmutzig - oder gelblichwelßen , unregelmäßi.gen, auch etwas behaarten Kronen. Diese erscheinen im May und hinterlassen rothe drei- bissechssaamige Beeren.
Die gemeine Heckenkirsche wächst in den mehresten Gegenden Deutschlands in Wäldern,Vorhölzern, Hecken und an niedrigen feuchten Stellen, wo sie nach den verschiedenen Glandör-tern einen 2, 6 bis 10 Fuß hohen Strauch bilden. In den Lustwäldern oder in den sogenanntenenglischen Garten kommt sie überall ohne Auswahl gut fort. Die Beeren, welche im Augustreisen, erregen nach dem Genuß Erbrechen. Das Holz ist weiß, zähe und hart wie Bein, beson-ders wenn es gut getrocknet wird, laher der griechische Name X^Iokteum. Man braucht eswegen seiner Härte z» Weberlämmen, Ladestöcken, Pfeifenröhren u. s. w. In Liestand soll der gemeineMann seine Stricknadeln daraus verfertigen. Die Blumen sind den Bienen angenehm. Manbenutzt sie mit allen Recht zur Verschönerung der Anlagen eines dem Vergnügen gewidmetenGartens.
Die Schlingsiräucher dienen zu Lauben / zur bekleidung der Mauern, Felsen, u. s. ».Auch gewähren sie einen reihenden Anblick, wenn man sie an Bäumen oder auf freien Plätzenan Pfählen hinaufleitel. Da diese Schlingsiräucher mit weißen, hochrolhen, auch blaß? oderpurpurrothen Blumcnlänzen sich schmück«, so machen sie schon an und für sich eineangenehme Mannigfaltigkeit in den Pflanzungen. Indessen können sie auch mit andern schönblühen-den, ihrem Wüchse und Alüthenfarben zustimmenden Gewächsen vermischt werten. Hierzuschickt sich die Olsmnti« Vitic«!!«, (Ü. Vitsil,» , Hubu« lruticosu« llore nlbo z)Irno,verschiedenen Rosensorten; welche sich an Wanden hoch ziehen lassen z. B. Noü-, gnUic-,, N.turKiu«t», ^it. Xe^. (kreifelförmige Rose.) Die Heckenkirschen haben meistens einendichten, buschigten Wuchs und können daher außer der Zierde in Gärten auch zu Heckenund Umzäunungen gebraucht werden, wozu die gemeine, die tatarische und noch einige zuempfehlen find.
Man vermehrt die Loniceren durch Ableger, Stecklinge und durch Sprossen, welche beiverschiedenen Arten häufig aus der Wurzel hervorkommen. Einige pflanzen sich auch durch Wurzel,ausläufer von selbst fort.
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Schotenklee.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch iströhrig, bleibend, und hat fünf gleiche Einschnit-te, die Flügel der Schmetlerlingskrone neigen sich oben gegen einander. Die Hülse ist wal-zenförmig oder viereckig, vlelsaamig.