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7 (1818) Haematoxylon - Lysimachia
Entstehung
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Virgische Zaubernuß.

"lad. F44.

Virginischer Zauberhaselstrauch. Franz. Nnw»möi« 6« in vilßiui« » leniitez ä«»

liuisettlEr», Engl. Virißininri ^vitli Hi»2«I.1'rüopuZ. ^itcir. ßon. 22.

?i3t»cii> virßininni«. lluck. »lm. 198. »

Del Stamm, die Zweige und Blätter dieses inVirginien wildwachsenden S trau-ches haben mit ter Zeller-oder Haselnuß (^Qi^Ilig »v«!!»^,,) viele Aehnlichk.it. DieBlätter stehen wechselweise auf runden fast filzigen Stielen; sie sind 4 6 Zoll lang, 34Zollbreit, lderartig, glatt, am Rande gezähnt - gekerbt. Die Blumen kommen meistens in terMitte des Oktobers, wenn die Blatter abfallen wollen, auS den Winkeln der Blattstiele hervor/und sitzen gewöhnlich zu drei beisammen, auf einem runden gelblichbraunen fast filzigen Stiele.Der Kelch ist doppelt; der äußere dreiblättrig, die Blätter rundlich, hohl übereinanderliegend;der inn re Kelch vierblätlrig, die Blätter länglich, inwendig grünlichgelb, an der Spitzezurück^eschlage.» und mit sehr seinen Härchen gestanzt. Die vier Kronenbläller find schmal,ungefähr dreimal länger als der Kelch, gelblichgrün, mit den innern Kelchblättern wechselweisestehend; die Staubfäden haarsörmig, kurz und mit gelben runden zwcisächrigen Staubbeu-teln gekrönt; der Fruchtknoten trägt zwei kurze Griffel mit cinfächrigcn Narben.

Im Winter unterscheidet sich dieser Strauch sehr gut durch die grünlichgelben, außer-h lb braunen Kelche, durch die länglichen zugespitzten, mit einem sehr feinen braunen Filzebedeckten Endknospen und durch die rundlichen erhabenen Blattstielnarben, welche dichtan de» Blülhenstielen liegen; der Stamm hat eine graubraune mit weißlichen Punktenversehene Rind«».

D.r Zaubernußstrauch kommt fast in jedem Boden gut fort, jedoch am besten ineinem guten feuchten und frischen Erdreiche. In unfern Gärten zeigt er sich zwar sehr dauerhaftgegen Frost und trägt alljährlich viel Blüthen, aber keine Saamen. Es kann die Fortpflanzungdurch Sprossen geschehen, welche sich an der Wurzl bilden, im Herbst oder Frühjahr abgenom-men und an den Ort ihrer Bestimmung gepflanzt werden können. Wenn unten am Stammejunge Triebe hervorkommen und zum Ablegen stark genug sind, so läßt Man sie niederbeugen undan der Stelle, wosich Wurzeln bilden sollen, mit einem Slück Rasen bedecken, welcher etivHAZZoll tief ausgestochen und verkehrt auf den Zweig gelegt wird, d. h. der Rasen liegt unttn und

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