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Stamm gibt de« Färbesioff, sondern der Kern. Die denselben umgebende Schaale, oder derSplint, ist weiß, und wird abgeschält, doch kommt auch ungeschältes Holz iu den Handel.
Das Kampeschcholz ist sehr schwer, hart und brennt gut. Man kann daraus schöneMeubeln verfertigen, die polirt fast das Ansehen des Mahagoniholzes haben. Die Ebenistlnbedienen sich dessen, aber nur wenig. Durch besondere Verbindungen und Zusätze kann m nmit dem Kampeschcholz auch noch andere Farben hervorbringen.
Der Bürger vupont hat eine wohlfeile Lackfarbe aus demselben zubereiten gelehrtMan kocht nämlich eine halbe Unze dieses Holzes mit 2 Unzen Asaim in 2 Hinten Wasser solange, bis nur noch eine Pinle von der Masse übrig bleibe, welche hierauf filtrirt wird. So«dann wird eine halbe Unze Kali in einer hinreichenden Menge Wasser aufgelöst, und diese Auf-lösung zu der Flüssigkeit gegossen , worauf sich sogleich ein Pulver vom schönsten Violet in Zrost rMenge niederschlägt. Die Basis des AlauneS, die Thonerde schlagt sich größtentheils nn!> mitalle dem färbenden Princip, welches sich aus dem Kampeschcholz ausgezogen hat, nieder.Der Niederschlag wird durch Filtrum geschieden, und dann an der freien Luft getrocknet. Sorg,fältig zerrieben entspricht liefe schöne Farbe beim Tuschen, in der Wasser «Pastel- und selbst in derOelmahlerci der Erwartung vollkommen, und läßt den sogenannten feinen Lack, der überdies theu-cr ist, weil hinter sich zurück. S. allgemeines Journal der Chemie v. Scheerer. B. III. Heft
,3. E. 520.
Die Engländer führen über Iamaica noch eine andere Sorte des Kampescheholzes unterlem Namen Nicaragaholz nach Europa. Es hat eine hochrothe Farbe und kommt von Ni-caragao iu Südamerika. S. Hildes Bcschr. in- und ausländischer Holzarten/ Seite 71.
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Z a u b e r n u ß.
Kennzeichen der Gattung: Die Hülse oder der äußere Kelch ist dreiblättrig, der in-nere vierblättrig; vier lange gleich breite zungensörmige Kronenblätterj vier Staubfädenmit rundlichen Staubbeuteln, und zwei Griffel. Die zwcihörnerige Nuß hat zwei Fächer.Nach Linnee gebort sie in die 4. Kasse l'etrauäri» , und 2. Drdnung Dig^nin. Esist davon nur eine Gattung bekannt, nämlich: