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den mit aufliegenden Staubbeuteln; fünf Honigdrüsen. Fünf Saamen liegen in fünfverwachsenen in einen Schnabel auslausenden Behältern; ein jeder Behälter ist mit ei-ner glatten mehr oder weniger gekrümmten Granne versehen. Sobald die Saamen der Reifesich nähern , trennen sich die Behälter von dem Fruchtb öden und die Grannen von denSäulchen; die letztem gehen zwar meistens in einem Bogen aufwärts, aber sie sind nicht schrau-ben oder spiralförmig gewunden und inwendig nicht bch^art, wie bei Lroäwm (Reiherschnabel).
8p. pl. eä. Willä. ,6. Klasse ^lo»oci«Ipni» und 5. Ordnung DuLÄnäria.
Die Arten sind daselbst folgendermaaßen geordnet:
,) Mit einblümigcn Blumenstielen (^eäuneulis unillori«.)
z) Mit zweiblümigcn Blumenstielen, perennirende Arten (l?uäuncu1i« biÄoris, ?ereu>
NUU5.)
Z) Mit zweiblümigen Blumenstielen, jährige Arten (peäunculiz dilloiiz, H^nnu».)Es gibt davon ungefähr 4» Galtuttgen,die oorzüglichsten, die hier beschrieben werden, heißen:
Der bisamduftend c Storchschnabel.
Auch bisamduft endet Reiherschnabel Lroäiurn mo3c:»tlirn 'VV. Dieß ist ein Som-mergewächs, welches auf bergigten Triste» in Kärnthen , in der Schweiz, in Italien, England,dem nördlichen Afrika, in Sibirien , am Vorgebirg der guten Hoffnung , in Brasilien und Pcruhäufig wild wächst und bei uns in Deutschland gemein genug ist. Es hat mit unfern einheimischenpipin ellblättrige »Reiherschnabel große Aehnlichkeit, treibt aus der Wurzel Blät-ter, welche gefiedert und deren Fiedern, oder Blättchen fast gestielt, länglicheyrund und zahn förmig ei «geschnitten sind. Die Stengel, deren eine Pflanze meh-rere treibt, liegen auf der Erde ge streckt; die Blüthenstiele sind viel bl üthig unddie blaßrothen Blumenkronblätter haben gleiche Länge mit dem Kelche.
Aus der untern Seile sind die Blät te r und Blattstiele mit seinen Härchen besetzt,und aus diesen dringt vornehmlich die kleine Flüssigkeit, welche den lieblichen Bisamdust enthält.Man pflanzt diese Gattung durch Sa amen fort, den man aber auf einem Gartenbeete selbst