migm, fünfzähnigen Kelch und eine schmetlerlingsförmige Blumenkrone. Die Frucht isteine eyrunde, auf beiden Seiten gefurchte Steinfrucht mit einer gleichfalls eprundeu, fastholzigen, zweiklappigen, einsaamigen Nuß.
Die surilla mische Geoffroi.
Dieser Baum hat keine Dornen, aber die ungleich gefiederten Blätter haben nur 4Paar und zwar eyrunde, abgestumpfte Blätt che«, und die Blüthen bilden z u sam,mengesetzte Trauben. Diese Gattung, ebenfalls wie die Leollro^» insrmi«, wächst iuSurinam wild. Die wurmtrcidende Eigenschaft seiner Rinde lernten die Holländer erst im Jahr1770 dadurch kennen, daß ein Priester der Eingedornen im holländischen Guiana mit derselben ei.nen Neger heilte, der von Würmern Zuckungen bekommen halte und blind geworden war. DerGouverneur kaufte dem Priester das Mittel ab, und so kam die Rinde in die Apotheken nachHolland.
Sie ist ungemein wirksam gegen die Spulwürmer; aber auch anlere Eingeweidewürmerund selbst der Bandwurm wild durch sie abgetrieben. Da fie zugleich ei«e Menge Schleim vonoben und unt n abführt, so werden mithin, auch die Euer der Würmer fortgeschast und der ganzeKörper von diesen Gästen gereinigt; freilich erregt sie nebenbei auch Ekel, Würgen und wohl garheftige Beängstigungen und andere unangenehme Zufälle; doch dieß nur bei machen Personen.S. Murray Vorr. v. Heilm. II. S. 626. 627.
Man sehe die ZZ4. d. Tafel.
Storch sch nab c l.
Kennzeichen der Gattung: Der Kelch istfünfblättrig, die fünf Kronen blätt er sindgleich, an der Sp itze ousgerandet, zwellappig oder ganz; zehn pfriemensörmige Slaubfä-
Vieß VI. Band.
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