5 ll 5 v 3.
Tang.
Kennzeichen der Gattung: Die Substanz ist lederartig, häutig oder knorplicht und meistensin Aeste getheilt; die B efru chtungsthei le sind versenkt; die männlichen und weih«lichen Blüthen bilden Bläschen; der Saame ist einzeln.
Nach Linn6e's System gehört er in die 24. Klasse Or^ptoßarni» nnd 3 Ordnung^,IZ»«. Es sind gegen 78 Gattungen, davon hier nur eine beschrieben wird, nämlich:
I'vcl)3 5^dN^KINlI3.
Zuckertang.
Süßes Meergras. Franz. l<« d«uärl«r. Engl. l'Ke «WH«t V'ueus, or 8e»>delt.Dieser wird im atlantischen Ocea» sehr häufig angetroffen; er ist an Steinen im Meere mit vielenkleinen Fasern oder Hacken befestigt, welche alle ans Zober 4 Wurzeln entspringen. DerStengel wird ungefähr einen halben Fuß lang, und trägt einen fa stein fachen, schwer dt,förmigen Wedel, welcher die ganze Pflanze ausmacht. Dieser Wedel mißt am breitestenEnde einen halben Fuß, in der Länge aber ungefähr 4 Ellen, und ist auf der Oberfläche überallmit Runzeln und Vertiefungen versehen, die mit Sch leim angefüllt sind. Die Isländer kochendiesen Tang mit Milch zu einem Breie; auch in England wird er als Gemüse von den Strand«bewohnern geg-ssen. Einige wollen, daß dieser Tang einen zuckersüßen Saft enthalte; nachGmelin ist aber das, was man für Zucker gehalten hat, nichts als «in Salz, welchessüß schmeckt, hinterher aber die Gedärme reiht.
Man sehe die 522. Tafel.