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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
Seite
91
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einige Abänderungen »hallen, die sich durch die Farben ihrer Vlume auszeichnen, vorzüglichwird die gelbe, die gefülltblühende und die mit scheckigtcn Blättern geschätzt.

Außer der Zierde in den Gärten ist die Anpflanzung dieser Prachlblume auch deswegenzu empfehlen, weil die Bienen aus den Blumen viele Nahrung ziehen, Sie kommt in den Gar,ten fast in jedem Boden fort, verträgt auch die kalten Winter gut und vermehrt sich durchNebenzwiebeln.

Man sehe die 520 Tafel.

Gemeine Schachblume.

Brettspielblume; Kibitzev: Kibißblume. Schwed. vipa»ß^. Franz. i.» sriliii»i<«

mvlen^r«. Engl. I'tl« common sriti!1«r^ , or tk« cke^uereä lil^.

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Ihre Wurzel ist eine weiße, oder gelbliche, mehr platte, als erhabene Zwiebel, die ober«warts durch eine Vertiefung gleichsam in 2 Hälften gelhcilt wird, und durchaus fest, d. i. wederhäutig, noch schuppig ist. Der 15 Zoll hohe, Anfangs gekrümmte Stengel, theilt sich obenin 2 Aesie, deren jeder eine unterwärts hängende Blume trägt. Diese haben keinen Kelch;eine sechsblättrige Krone. Uebcr den Nägeln befinden sich Honighöhlen; die Staub-gesäße sind so lang, wie die Krone; die Narbe ist drcitbeilig, die Saamenkapsel istoben und dreifächrig.

Selten wird man eine Blume finden, die nicht 2 verschiedene Farben hat. Die gemcineBrettspielblume ist hell, und dunkclbraunroth und brcttspielähnlich gefleckt. Es gibt ab^rauch andere Schatlirungen, wovon einige sehr schön sind. Die langen schmalen ansitzenden Sten»gelblätter sind blau angelaufen und stehen wechsclswcise.

Das südliche Europa, Italien, Frankreich und selbst Oesierreich erzeugt dieses Gewächswild. In deutschen Lustgärten findet es sich ziemlich häufig. Es erfordert wenig Pflege; denn dieZwiebel bleibt im Winter in der Erde liegen, und ist gar nicht zärtlich. Die Vermehrung geschiehttheils durch den Saamen, theils durch Nebenschößling e.

Man sehe die F2I. Tafel.

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