gedacht, ziemlich große, aber nicht viele Früchte, welche nochüberdleß, wenn der Sommer nichtgünstig ist, spät reifen.
In kalten Wintern, vorzuglich in solchen, wie wir im Jahr 180Z halten, ist den chili» ^schen Erdbcerpflanzeneine Decke von trocknen Blumenlaud oder Tannenzweigen nöthig,welche letztere über den Beeten ausgebreitet werden.
Mau sehe die Zl6. Tafel.
Wilde Erdbeere.
3Aaldetdbeere. Franz. I.« c»i,itc>il, l« linisier 6e5 bois. Engl. 1Ii«s wonä 8tr»v^.
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Die gemeine oder eßbare Erdbeere erkennt man a» den gekerbten haarlgcn, zudrei beisammen st-hend.n Blättern und andenaufder Erde fortlaufenden Wurzelsprossen.Die Wurzel dieses Gewächses, das im wilden Zustande kaum 2 bis Z Zoll hoch wi,d, istausdauernd und faserich. Die Blüthenstengel theilen sich oben in mehrere Stiele, woraufdie weiße Blüthe sitzt, deren Kelchschuppen sich nachher zurückdiegen. Die Frucht, welche nursehr uneigentlich eine Erdbeere heißt, weil sie eigentlich den Fruchtboden ausmacht, istfast immer Hellroth, länglichrund, und oben ein wenig zugespitzt.
Die gemeine Erdbeere wird in Deutschland und dem übrigen Europa; ja , wenn manwill, in allen Theilen der Erde, wild in Wäldern angetroffen. Die Frucht ist nur klein,aber von sehr süssem aromatischem Geschmack. Dadurch, daß man sie in Gärten verpflanzt hat,sind nach und nach sehr schöne Spielarten entstanden, welche nicht nur reichlicher, sondern auchgrößere Früchte tragen. Die Blüthe erscheint im May , und nach 4 bis F Wochen sind dieFrüchte genießbar. Der Erdbeerbau ist ein angenehmer Gegenstand der Oekonomi'chen Gärtne«rep, der den Liebhabern, wenn nämlich die Pflanzen in ihrer Kultur nich vernachlässigt werben,viel Nutzen und Vergnügen gewährt. Die Virginische und die gemeine Gartenerdbeere find immerdie vorzüglichsten Arten, welche in ökonomischer Hinsicht häufig angepflanzt werden. FolgendeSpielarten verdienen angeführt zu werden: