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dick ist; meistens bleibt er nur ein Strauch. Die Rinde des Stammes ist braun und glatt:die jungen Zweige find grün, und stumpf vierkantig; die einander gegenüber stehenden Blät-ter allemal gestielt, auf beide» Seiten glatt, cyrund spitzig und am Rande sehr fein gekerbt.
Die weißlich grünen Blumen erscheinen im May in den Winkeln der Blätter auflangen Stielen, deren jeder gemeiniglich Z kurzgestielle Blüthen trägt. Blüthe und Fruchthält mehrentheils die ge vierte Zahl in Hinsicht der Blätter und Staubge fasse;doch findet sich fast in jeden Büschel eine , bei welcher diese Theile fünffach sind. Die Narbeist p friemenförmig, die Frucht mhrentheils vierfachrig, bisweilen nur dreifächrig, odermit einem vierteil auch fünften saamenlosen und uuausgedildeten Fache. Sie sieht Anfangs grün,im Herbst aber sehr schön rosenrolh aus; die Saamen werden von einem bitter«, schmierigenWesen umgeben. Dieser Spindelbaum vermehrt sich eben so leicht durch Saamen, wiedurch Wurzelsprößlinge. Er ist seines schönen Holzes wegen sehr beliebt.
Die Farbe desselben ist rein schwefelgelb, und seine Fibern sind so fein, daß er darinnkeiner inländischen Holzart nachsteht.
Man braucht das Holz zu feinen eingelegten Tischler.- desgleichen zu Drechslerarbeiten, zu Laden-sticken, Spindeln, Zwecken in den Absätzen der Schuhe und dergleichen. Die Stahlarbeiter bedie.neu sich desselben zum Poliren erhabener und vertiefter Arbeiten, und die Kohlen davon geben vortrefflicheReißfedern für Mahlcr. Schade, daß sich die schöne Farbe des HolzeS an der freien Luft meistverlieh?«! Die S aa menkapsel n geben im Absude eine gelbliche, aber nicht haltbare Farbe.Die Saamen selbst sind (wenigstens mehrern) Thieren ein Gift, und erregen Erbrechen, daherman sie ehemals gepulvert als Brechmittel anwendete. Sowohl als «Pulver, wie im Absude lödletman die Läuse beiden Menschen und Vieh, und man heilt damit, wenn man sich mit selberwäscht, die Krätze. Man will demnach behaupten, daß einige Vögel, besonders die Rothkelchenim Herbst die Saamen verschluckten; aNein dieses scheint ein Irrthum, und man hat nie be.merkt, daß eingefangene Rothkelchen selbst, wenn sie kein anderes Futter erhielten, ditse widrigeNahrung berührt hätten.
SieheWildenow berl. Baumz. S. 107. Du Roi harbk. Baumz. I. S. 3,8. Bech-steins Naturgesch. tes In- und Ausl. II. S. 347. Hildts Holzarten S. 51.
Man sehe die F0Z. Tafel.
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