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6 (1817) Cucumis - Guilandina
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Mannstreu.

Kennzeichen der Gattung: Die Blumen sind auf einem gemeinschaftlichen meist kegelför-migen mit Spreu besetzten Fruchtboden versammelt; ein jedes Blümchen hat einen fünfttheiligen Kelch, welcher länger ist als die gleichförmigen, eingeschlagenen Blumenblatter,fünf haarförmige Staubfäden, mit länglichen Staubbeuteln, und zwei fadenförmige Grif-fel. Die Frucht enthalt zwei länglichrunde Gammen, ist schuppig, und mit dem Kelcheund Griffel gekrönt.

Nach Linn^e gehört sie in die 5. Kasse ?sut»uäri», und ,. Ordnung viß^nia. Es gibtdavon il Gattungen, die Hieher gehörige heißt:

Feldliebende Mannstreu.Raddistel; Brachendistel; Krausdistcl: Donnerdistel; Walzdistel; Hundertkopf.

Schwed. Xiu5äizt«I. Russ. Zinnjl, LolovvniK. Franz. ?»nic!l,ut; Clinrclon-Iioliln^. Engl.1K« commun Li^nßc). Man findet sie in den meisten Landern Deutschlands auf hohen trock«nen Feldern, auf Hügeln und an ungebauten Orten. Die dauernde dicke, lange, zaserige, äus«serlich schwarz-, inwendig weisse und in der Mitte mit einem gelblichen Kern versehene Wur,zel, die einen süßlichen aromatischen Geschmack hat, treibt über sich mehrere harte, fast trockne,gefiedert zerrissene Wurzelblälter und einen etwa Fuß hohen, in ausgebreitete Zweige sich«heilenden Stengel, an welchem die wenigen Blätter platt aufsitzen.

Die Blülhen, welche im Iuly, August und September vorhanden sind, sehen wie dieganze «pflanze, grünlichweiß aus. Ehemals stand die Wurzel der Feldmannstreu ingroßem Ansehen; manschrieb ihr Harntreibende, und den Geschlechtstrieb weckende Eigenschas«ten zu. Sie kann jung als Gemüse gebraucht werden.

Man sehe die 498. Tafel.