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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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61
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Die erven artige Linse.

<2>e wird in Deutschland zwar verwildert, aber nicht als ursprünglich einheimisches Gewächs an-getroffen, sondern ist im sündlichen Europa und im Morgmlar.de zu Hause. Im Ganzen kommtdiese Gattung mit der vorigen überein; die Blümchen find rechlich, und stehen meist zu zwei aufden Stielen. Man bauet« diese Linsen ehemals auch als Nahrungsmittel für die Men-schen an; allcin da sie der Gesundheit nachlheilig sind, so dürfen sie zu diesem Zweck nicht mehr»erwendet werden. Man entdeckte, daß Brod, welches entweder aus dem Mehl dieser Linsen,oder mit Weizenmehl vermischt, gebacken war, den Personen die es aßen, eine solche Schwächein den Schenkeln verursachte, daß sie sich auf Stäbe stützen mußten, um gehen zu können.

Der Grund dieses Uibels lag in den Muskeln, welche die Ausstreckung verrichten. Pfer-de, welche die grüne Pflanze gefressen hatten, wurden so schwach in den Beinen, daß sie kaum ste-hen konnten. Hühnern trieb der Saame den Kropf so auf, daß sie starben. Als Arzneimittel kanndie Pflanze ganz entbehrt werden. S. Murrap a. «,. O. S. 589.

Man sehe die 496. d. Tafel.

Viersaamige Linse.

Kleine glatte Feldwicke: viersaamige Erve. Schweb. x»ntiin«. Franz. i^'ers t«.

tr»s, ^«rn«. Eügl. I'li« »muotlT t?»re; tk« littl« Llnout t»r«.

Viel-, ß«m«I1l,. (Ür»n2. »U5t. Z8g.

Sie wächst in Deutschland unter dem Getreide wild, und wird nicht selten ein beschwer-liches Unkraut. Die viereckigtcn Stengel sind zweischneidig; die kleinen Blumen, welche mehren-theils zu 2 stehen, sind blulhrolh, oder oiolet, die Hülsen enthalten vier kugelrunde Saamen.

Man sehe die 437. Tafel.