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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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53
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N. 5pio»tun,. I,»ml»rK, euo^cl. 2 p. 370.

L. liltiloiium. Sclimiä, bol,«m. u. Z72.

6nnlu»«nerinii »nZuztifolium. 5oop.. 2. n. 4Z5.

Es wächst in vielen Gegenden Deutschlands in Waldungen, besonders in jungen abgetriebenen«aubhölzern und anderwärts auf feuchten Boden, wild, und seine ausdauernde, faserige Wur«zel dehnt sich weit aus. Diese treibt 2 bis Z Fuß hohe, gerade aufrechtstehende, glatte, rund-liche, grün- und röthliche Stengel, welche mit zerstreuten, gleichbreit, lanzettför,migen, am Rande glatten, adrigen Blä ttern besetzt sind, die Weidenblaltern glei-chen. Stengel und Zweige tragen oben viele Blülhen mit ungleichen Kronen, welcheeine sehr schöne rolhe Farbe haben und eine wahre Zierde der Wälder sind; daher man sie auchin Gärten unterhält. Im Juno und Iulp ist die Blüthezcit. Die Blätter find etwas schleimigtund zusammenziehend; daher schrieben ihuen die Alten wundhcilende Kräfte zu.

Die Russen sollen sich mit dem Absude davon berauschen, und die Kamtschadalen essen dieganze Pflanze als Gemüse; auch genießt man hin und wieder im Norden die Wurzelteime,vermutlich gekocht und mit Essig als Salat. Die Saamenwolle ließe sich benutzen, wennihre Einsammlung nicht mehr Zeit erforderte, als der Wcrlh beträgt.

Man sehe die 48?. Tafel.

L 9 N I 3 N 'l tt 55.

Kannenkraut.

Kennzeichen der Gattung: Die Fructificationen bildeneineausschildförmig gestiel-ten S ch u p p e n zusammengesetzte A«hre. Vier bleibende Staubfäden, deren 2 und 2 ver-bunden sind. un> welche angefeuchtet die Frucht spiralförmig einwickeln, trocken aber elastischzurückspringen. Der einzelne Saame liegt in einem rundlichen Behälter.

Nach Lindes System gehört es in die 24. Klasse cr^ptvßnwi», und 1 Ordnung ?i.

licv«.

Sieben Gattungen gibt es davon, Hither gehört: