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Chocolade statt derselben auch wohl Stora^ oder Perubalsam bei, und betrügt so dieKäufer.
In den altttn Zeiten verordneten die Aerzte die Vanille in der Melancholie, und jetzthat man von neuen diesen Gebrauch zu empfehlen gesucht, ohne jedoch Belege für seine Heilsam-keit zu geben; indeß scheint dieses Gewürz doch in gewissen Fallen , die aber freilich noch nichtbestimmt find, medizinisch zu wirken.
Seine flüchtigen, aromatischen Bcstandtbeile durchdringen den menschlichen Körper, affi-ziren die Nerven, und bringe» einen starken R^iz hervor, der unter gewissen Umständen zwarschädlich, aber in andern auch nützlich werden kann.
Siehe Abhandlungen der königlichen Akademie der Wissenschaften zu Paris vomJahr 1722.
B erluchs Bilderbuch Hest ,5. Taf. 75. Fig. ,. Funke alü'sührl. text dazu. Bd. I.S. 293.
Mau sehe dir 488. Tafel.
N ? I I. 0 6 I II ^3.
Weidenröschen.
Kennzeichen der Gattung: Die Blume hat einen oierolatlrigen Kelch, und eine vicr.blättrige Krone; acht Staubfäden sind mit länglichen, epsörmigen, flachen oder gefurchtenStaubbeutel gekrönt; der Griffel hat eine dicke, vierspaltige Narbe, deren Einschnitlczurückgebogeu sind. Die lange, vierfächrige, oierklappige Saamenkapsel ist unter de»Blume, und enthält viele kleine, mit einer Haar kröne versehene Saamen.
Nach Linns'e gehört ste in die 8. Klasse Nctk,uäii?i und r. Ordnung KlunoZyui'«.
Es sind deren 12 Gattungen, die wir hier beschreiben heißt:
Schmalblättriges Weidenröschen.
Schmalblättriger Schotenwciderig : Wollenweiderig. Schweb, «ro^p.
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