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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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katarrahischen Zufallen unvergleichliche Diensie geleistet. In den Apotheken gibt es noch Hunds-zungenpillen. S. Murrap Vorrath von Heilmitteln II. S. 167.

Man sehe die 46Z. Tafel.

Kammgras.

Kennzeichen der Gattung: Der Kelch besteht «ms zwei schmalen, zugespitzten, einandevähnlichen Bälgen, und schließt mehrere Blüthen ein. Am Grunde eines jeden besonder«Aehrchens steht ein etwas größ res kammförmiges, bei den mehresten Arten in Querstückegetheiltes Hüllblättchen; drei S taub faden mit hinlänglichen Stau bbeuteln , undzwn gefiederte Griffel. Der Saame ist eyförmig, und zugespitzt.

Nach Linuse gehört es in die 3. Klasse l'rianäri» und »..Ordnung DiZ^ni». Es sindderen 24 Gallungen, die wir hier beschreiben heißt:

Gemeines Kammgras.

Das steife oder fremdartige Kammgras. Engl, cr«steä OoZ's i'aii Zr»««. Dessen

Achre ausnehmend schön gebildet ist, ist unten breit, oben spitzig. Durch die Kammarligen,gefiedertgetheillen Ncbenblaltchen, die sich reihenweise an der hintern Seile der Aehre zeigen,und so lang, wie die Aerchen, rundlich und in 5 bis 9 übereinander schmale Einschnitte ge-lheilt sind, läßt sich diese Gattung leicht unterscheiden. Die Wurzel dauert viele Jahre; derHalm wird i bis 2 Fuß hoch; die 2 Zoll lange Aehre blüht vom Iunn bis September. Dieses Gras, welches ein sehr gutes Viehsutter ist, kömmt nur auf feuchten Wiesen, und einemlehmigten Boden gut fort.

Siehe die 464. Tafel.