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6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
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17
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Hundszunge.

Kennzeichen der Gattung : Der Kelch ist fünftheilig, gleich; die trichterförmige fünflap.pige Klone hat eine gerade Röhre, und der Schlund ist mit fünf gewölbten Klapp che«verschlossen; fünf Staubfäden, und ein Griffel mit einer ausgerandeten Narbe. VierSa amen in geschlossenen niedergedrückten Behältern, welche mit der innern Seite an demBoden und Griffel befestiget sind.

Nach Linnse's System gehört sie in die Z. Klasse rent^Q^rw und i. Ordnung ölu-uvß^». Es sind deren 25 Gallungen, die Hieher gehörige heißt:

5 V N 0 6 I. 0 5 5 llHH 0?5iciN^I.L.

Gemeine Hundszunge.

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c.ull. Schkuhr tot. Handb. Ind. Zc,.

Sie hat eine lange, fleischige, schwärzliche,zweijährige Wurzel. Der i bis 2 Fuß hoheStengel, lhcilt sich oberwärls in mehrere Zweige, und ist von unten auf mit vielen lanzetförmi.-gen haarigen Blättern desetzt, die zuweilen etwas gekrauset und sehr weich sind. Im May und Iimpkommen die Blu m en ähre 11 an den Enden d»r Zweige zum Vorschein. Die Blumentronesieht mennigloih aus. Diese Hundszunge findet sich hinter Zäunen, neben altem Gemäuer und aufSchutthaufen. Sie wird vom Vieh nicht gefressen , und scheint überhaupt verdächtig zu seyn. Fbr Ge-ruch ist unangenehm mäusearlig. Frisch auf den Kopf gebunden tödlet sie die Läuse bey Kindern.

Auf unvorsichtigen Genuß der Blätter als G.'müse erfolgte bei einer Familie Erbrechen,

Betäubung, und tiefer Schlaf; ja, eine Person starb sogar. Obgleich die Aerzte h-'Ut zu Tage

wenig oder gar keinen Gebrauch mehr von dieser Pflanze machen, so kann doch nicht gelaugnet

werden, daß sie medizinische Kräfte besitzt. Der Saft des Krauts, zu Sirup emgekocht^ hat bei

Vieß VI. Bc,nd. ' C