Druckschrift 
6 (1817) Cucumis - Guilandina
Entstehung
Seite
14
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

.4

c ^ ^ ^ /l ^.

Man hält daher die Pflanze mehrentheils in Töpfen, und stellt sie in ein Glashaus, umSaame n zu erhalten. Dieser muß sehr flach gesäel werden, und die jungen Knollen müssenuilbetührt liegen bleiben, bis sie zur Blü the gelangen. Dann nimmt man sie jährlich heraus, so-bald der Sa ame reisist, und steckt sie von neu.'« in fruchtbarere Erde. Es geschieht dieß am be-sten im Iuly oder August.

Die Wurzel leidet außerordentlich leicht durch Nässe. Sie enthält unter der dunkelbraunenOberhaut noch eine saftige Lage von der Dicke einer Linie, und darunter ein weißliches Fleisch.Frisch gefestet halste Anfangs gar keinen, bald aber einen scharfen Geschmack, der die Zunge stumpfmacht; trocken zeigt sie keine Schärfe. Man brauchte sie ehemals häufig als Heilmittel; sie führtheftig ab, und erregt dabei oft Entzündung des Halses und Schlundes, wenn sie nicht mit dergrößten Behutsamkeit gebraucht wird. Daß sie ein verstecktes Gift entHallen müsse, leuchtet aus denangeführten, noch mehr aber aus gefährlicheren Wirkungen hervor, welche die Schrifsteller davonaufgezeichnet haben. Man hat sie daher jetzt bei Seite gelegt. Die Alten schreiben ihr äußerlich ge.braucht, bei Kröpfmid andern harten Geschwulsten eine auflösende Kraft zu. Zum Erstaunen isis,daß man diese verdächtige Wurzel, um Astrachan genießt. S. Murray Vurratb vonHeilm. II. S. Z9.

Man sehe die 460. Tafel.

5 V N ^ tt ^.

Artischocke.

Kennzeichen der Gattung: Die gemeinschaftliche Blumendecke ist mehrfach, ausgedehnt;die fleischigen Schuppen liegen wie Dachziegeln über einander, haben gerade scharfe Spitzen undei» blattförmiges hohles Ende. Die Blümchen stehen auf einen geraden, großen, fleischigen, mehroder weniger mit Borsten besetzten Fruchtknoten.

Nach Linn«e gehört sie in die 19. Klasse 5?i,ßene«i»unt> ,. Ordnung?o1^. »et^Ii«.

Von den 4 Galtungen, die es gibt, wollen wir hier folgende beschreiben: