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5 (1817) Bryonia - Cucubalus
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der Wassersucht hielt man sie auch in der Gicht und im Podagra sür heilsam! Jetzt wird siemit Recht nicht leicht mehr verschrieben. S. Murrap Vorrath. v. Heilm. I. S. 1026.

Man sehe die 4Z3- Tafel.

^ 0 N V 2 ^.

Dürrwurz.

Kennzeichen der Gattung: Die gemeinschaftliche Blumen decke ist länglichrund, hieSchuppen dachziegelförmig. Die Strahllrönchen sind dreispaltig; die Saamenkrone ein?fach, haarig; der Fruchtboden nackt. Nach Linnv's System gehört sie in die ,9. Klasse3??ne«ik,, und 3. Ordnung ?ol?ß, «Qpei'üuÄ. Es gibt davon 29 Gattungen, die hiebergehörige heißt:

Gemeine Dürrwurz.

Fldhkraut; Donnerwurze; Hundsauge: gelbe Münze. Franz. i.» conis« vui-

L»ir«. Schweb. I^n^pfiiigrus. Span, (üonii» cl««^ierrn>ÄcIn. Engl. Ilio ßre«t Ke» t)»ne,ur dloxvrnl^i'«. Die gemeine Dürrwurz wachst in Deutschland hin und wieder an ungc.-bauten trocknen Orten, auf Hügeln, auf Viehtriften, doch auch in Hainen wild. Die Wur-zel ist zweijährig, und treibt 2 bis 3 Fußhohe, starke, aufrechtsiehende, krautarligc Stengelmit vielen Aesten und dunkelgrünen, tanzet förmigen , spitzigen Blättern, die wolligt undweich anzufühlen sind.

Die bräunlichen gelben Blumen, welche oben an der Zweigspitze sitzen, bilden einen After-slrauß, und erscheinen im Fulp und August. Diese Pftan.» hat einen schwachen bisamahnll'che« Geruch und soll angezündet Mücken, Fliegen, Schnaken und Flöhe vertreiben.

Man sehe die 4^Z. K. Tafel.