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«leicht «c-'ch Veschaff.nhcit der Güte desselben «ine verschiedene Größe. Die fingerdicke Wu rzeliß wulstig gegliedert, w.il/und oberhalb, mit einer runden Vertiefung versehe», welch Anlaß zuder Benennung Salomonssiegel gegeben hat. Der , bis 2 Zuß hohe Stengel ist nieder,wärts gebogen, zwcy schn cid ig, allezeit einfach, am untern Theile nackt, übrigens ziem-lich dicht mit wcchselswcisen, g la tt° a u ff: tz ende n, eprundrn, am Rande glatten, blau ange-laufenen Blättern besetzt. Im Moi und Iuny kommen die grünlichwcißen, cylindrischen Blü-thei! meist einzeln auf furzen Stielen in dm Winkel der Blätter zum Vorschein. DieFrucht, ei»e erbsengroße Beere, ist im August reif und sieht alsdann schwarz aus. InWär>lc» trifft man hin und wieder eine Spielart mit gefüllten Blumen an.
Die schleimigsüße, elwaS schärfiich rcttigarlige Wurzel wird im Norden von armenLeuten gemahlen und unter das Brodmehl gemengt. Im Wasser läßt sie sich gänzlich inSchleim auflösen. Die Alten rühmten sie außerodentlich, innerlich und äußerlich in Darmbrü-chen und zerstampft aufgelegt <uif Wunden, Geschwülsten u. bergt. Wie dieß möglich war, stehtman heut zu Tage kaum ein; indeß soll sie, wie die Beeren, Erbrechen erregen.
Siehe die 428. Tafel.
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Winde.
Kennzeichen der Gattung- Der Kelch ist fünfteilig oder sünsblältrig, die Krone ein-blättrig, glockrn-oder trichterförmig, sünflappig, gefaltet; fünf Staubfäden, und ein Grif-fel mit einer zweilheiligen Narbe. Die Kapsel ist zwepfächerich; ein jedes Fach enthält zweySaa men.
Die Gestalt der Blumenkrone ist kein sicheres Unterscheidungszeichen, und bey weitemnicht hinreichend, diese Gattung von lpomoe» zu unterscheiden, indem bey mehreren Arten dieGlockenförmige Krone in eine trichterförmige übergeht. Die Kapsel ändert in der Zahlder Fächer eben so sehr, als der Anzahl der Sa amen, wie auch Hr. Doktor. Roth in sei-nen Beiträgen zur Botanik ,. Theil. p. r^. ganz richtig bemerkt hat. Die Narbe ist immer«ech das beste Kennzeichen.
Im System sind die Arten der Gattung convolvulus folgendermaßen geordnet: , Mitzinem gewundenen Stengel (5au1« vululiuli«) 2. Mit einen» niedergeschlaZenen oder nicht