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B l a s e n st r a u ch.
Kennzeichen der Gattung: Der einblättrige, glockenförmige, bleibende Kelch hat fünfEinschnitte, dieBlumen frone ist schmettcrlingssörmig: zehn Staubfaden und eingebogenerGriffel mit einer behaarten Narbe. Die ausgeblasene häutige Hülse, welche am Grundeverwachsen ist, öffnet sich oben, und die Saamen sind mehr oder weniger zusammengedrückt.
Nach Linn«5e gehört er in die 17. Klasse Oiaät-Iplii» und 4. Ordnung O«c»Qäri».Esgibt deren iZ Gattungen, die Hieher gehörige heißt:
Baumartiger Blasen st rauch.
Vlasenbaum: Blasensmne: falche Senne. Franz. Le>ßuen»il°ü«r qui parte öe«
vezzieg; ?nuxz«n6. Engl. ^!i« common LlntlS« ««nn».— <ü. liirsutil nrborescrils. Hotlißerm. t. Z05. Dieser allgemein bekannte Strauch führt in unfern Gegenden den Namen Bla-se nsirauch. Er übersteigt selten die Höhe eines Mannes von gewöhnlicher Größe, treibt aberviele und ziemlich starke Acsie. Die langgesiielten gcfiedlrtcn Blätter bestehen aus 6 bis 7Paar in einander gegenüber sitzenden, glatten umgekehrt herzförmiglänglichen mit lanzetförmigenNcbenblattchcn versehenen Bla'ttchen. Aus d.n Winckeln der Blatter kommt der langeBlumenstiel mit vielen daran hängenden gelben Schmetter lingsblüth < n hervor. Dienachdem Verblühen entstehenden Schoten oder Frucht hüllen gleichen länglichen, bei-nahe dreikantigen, vorn zugcspihlen Blasen, welche außer den Saamen eine Menge dephlo«gistisirter Luft enthalten, und bepm schnellen Zerdrücken mit lauten Knall e zerplatzen. InEngland, in der Schwätz und in Italien, besonders in Mango am Vesuv, wächst dieser S trau ch' wild. Fn Deutschland trifft man ihn hie und da fast verwildert und zumal in Lustpfianzungenund englischen Gärten häufig an. Er wird ohne Mühe durch den Saamen fortgepflanzt,dauert die härtesten Winter im Frcpen sehr gut aus, nimmt fast mit jedem Boden vorliet»,und