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5 (1817) Bryonia - Cucubalus
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c i iv c n o iv ^l.

Man trifft diese Pflanze in ganz Europa an den Rändern stehender Gewässer. Sie scheinteigentlich der Schierling zu seyn, dessen sich die Griechen bedienten, um die Todesstrafe an de-nen zu vollziehen, die man heimlich aus dem Wege räumen wollte. Die Allen scheine» den Saftaus der Wurzel auch zu dem Zweck gebraucht zu haben, sich einen Schmcrzenslose» Tod zu-zuziehen, wenn sie des Lebens überdrüssig waren. Chrasias von Mautinea bereitete in Ver-bindung mit dem Mohnsafte ein Gift, welches ohne Schmerzen gelobtet haben soll. Das Haupt»ingredienz war höchst wahrscheinlich der Saft aus der Wurzel des Wülherigs.

Man sehe die 4>4. Tafel.

Von den schädlichen Wirkungen, die der unvorsichtige Genuß dieser Wurzel verursachte,führt man mehrere Beyspiele an. Betäubung, Schwindel, Schmerzen und Brennen im Magen,epileptische Zufalle, Verdrehungen der Äugen, Bluten aus den Ohren, Neigung zum Erbrechen,Aufschwellen des Unterleibes, Schlucksen und Kinbackenkrampf sind die Erscheinungen vor dem Tode.Auch Thieren, doch nicht allen, ist diese Wurzel tödlich.

Als Medizin braucht man den giftigen Wüther ig gar nicht mehr; nur der Saft derWurzel wird als Pflaster wider verhärtete Drüsen angewendet. S. Murrav Vorr. vom Heilm.I. S. 552.

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F i e b e r r i n d e n b a l< N1.

Kennzeichen der Gattung: Die Blume hat einen fünfzäbnigen Kelch, und eine einblät-trige Krone, welche mit fünf Einschnitten versehen ist; fünf Staubfäden mit längli-chen Staubbeuteln, und einen G riffel mit einer keilförmigen fast zwtisraltigen N a rbe;der Fruchtknoten steht unten. Die Kapsel wird durch eine parallele Scheidewand inzwep Fächer getheitl. Nach Linnve gehört sie in die 5. Klasse ?eutnnäri» und erste Ord-nung Klono^ui». Es gibt deren »» Gattungen, die Hieher gehörige heißt: