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Gemeine Kicher.
Kichererbsen; Zisererbsen: Deutscher Kaffee: Sperberkopf: Wrdderkopf.
Spann. ^s,rb»nxc>. Port. Lrvnnon. Schwed. Kil^Nrter, IVluz«rte. Franz. I.« pniz ctiiclie,1» ßr»v°»lic«. Ftal. (Ü^oi, cic^rciii». Engl.Common <ünicl^^«l>.— (5. «ri^tiilurn sativum.Schkuhr's botanisches Handb. t. 202. Sie wächst im Orient und im südlich,'« Europa, zumalin Spanien, aus Aeckern wild. Dem Wüchse nach hat dieKicher mit der Futterwickeviel Aehnlichkeil; sie ist jährig, treibt höchstens 2 Fuß hohe rauche Stc n gel mit gefiederte»Blättern, deren Paarweise stehenden Blättchen länglichrund, eingekerbt und haarig sind;om Ende sieht ein ungepaarles. Die schmetlerlingssörmigen Blülhen sind rithiichweiß, undkommen nur einzeln hervor. Die Hülse ist ausgeblasen und rautenförmig. Im Iuny kommt die^Blüthe zum Vorschein. Den eckigen Soamen säet man im Frühjahr auf einen lockernBoden. Im nördlichen Afrika und im südlichen Europa wird die Kicher im Großen angebaut,und dient Menschen und Vieh zur Nahrung. Die grünen Saamen werden in I'alien, wie beiuns die Erbsen gegessen; geröstet geben sie einen dem Kaffe ähnlichen Tranck. Sow"hl diegriechischen, als römischen Schriftsteller erwähnen der gerösteten Kichern als einer Speise, diebei den Alten deliebt war. In Spanien ißt man sie in Su ppen. Man kann aus den Kicherneine Saure ziehen, welche den Geruch der Ameisensäure hat, und in Ansehung der Wir.'kung mit der Vitriolsäure übereinkömmt. B.p näherer Untersuchung entdeckt man an derfrischen Pflanze, daß die Härchen, womit sie bedeckt ist, eine durchsichtige, färben-und geruch-lose Feuchtigkeit ausschwitzen, die man ohne Nacktheit für das Wachslhum abwischen kann. DerBürger O«^«>.!x stellte damit verschiedene Versuche an, welche ihn auf den Schluß führten, daßman die Härchen der Kicher für wirkliche Organe ansehen rnüße, in welchem sie jene Flüssig»teil bildet, denn nur in den Härchen und keinesweges in den benachbarten Theilcn der Pflanzefand er sie. Ihre Saure ist so scharf, daß sie das Leder der Schuhe angreift, wenn mandurch ein Kichernseld gehet. Des ll«^eux Versuchen ju Folge scheint die Säure derSauerklee säure vollkomm n gleich zu sein. Dispan glaubt dagegen beweisen zu können, daßdie Säure der Kichern nicht nur von der oben angeführten, sondern von allen bekanntenSäuern sehr verschieden ist. Die schätzbaren von ihm angestellten Beobachtungen und Versuche