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Sie blüht im'Sommer. Ihr eigentliches Vaterland ist das südliche Europa, wo sie amMeelstrande wild wächst. Jetzt wird diese Pflanze in Deutschland und in andern Landern sowohlauf dem Felde als in Garten häufig cultieirt. Dazu dienet am vorzüglichsten ein lockerer, fetter,schwarzer Boden. In einem solchen Erdreiche werden die Rüben der größer» rothen Art fast eineElle lang, und zuweilen am Kopfe so dick, wie ein mittelmäßiger Mannsschenkel. Der Saamewird im Frühjahre aus gut zubereiteten Boden gesäet. Sollen die Pflanzen stehen bleiben, so streuetman ihn dünn aus. Dies pflegen die Landwirthe, welche den Mangold in Großen bauen, lieberzu lhun, weil sie dadurch die Mühe des Versehens ersparen.
In Gärten aber, wo er zum Gebrauche in der Küche bestimmt ist, versetzt man die jungenmit Behutsamkeit ausgehobenen Pflanzen l5 bis 18 Zoll weit von einander. Man kann von Zeitzu Zeit die Blätter abbrechen. Die Wurzeln werden im Herbst herausgenommen. Einige davonlaßt man entweder in dem Boden stehen, oder man seht im Frühjahre einige von den ausgehobenenein. Diese schiessen bald in 4 bis 6 Fuß hohen Stängeln in die Höhe, blühen, tragen Saamen,und sterben sodann ab. Die Benutzung des rothen Mangolds und seiner Varietäten ist mannigfal-tig. Sie werden geschabt, oder in Scheiben geschnitten, und in Essig und Gewürz eingemacht alsSalat von den Menschen gern gegessen. Die Blätter, sowohl als die Wurzeln zerstampft, und mitKlcyen und Häckerling vermengt, sind für das Rindvieh ein vorzüglich gutes Futter, wozu manmeistens die lctztern 2 Varietäten verwendet. Der süsse Saft der Wurzel in die Nase gezogen sollNiesen erregen. Die Blätter pflegen die Landleule als einen kühlenden Umschlag auf Stellen zu le«gen, wo Blasenpflaster gezogen haben. In Pohlen macht man die Blatter dieser Pflanze wieSauerkohl Lrnsgiea ole>r»een ei,z,it»t» ein, und versplißt sie. Ausserdem kann man auch mitdem Safte der Wurzel das Garn schön roth färben.
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Die Runkelrübe.
Dickrube: Kaulrübe: Rumlmlrübe: Burgunderrübe: Zuckerrübe: Mangold-rübcn; Rcmuschen; Rangers: Röhnen; Beisse: Bcißkohl: Beißrüben: im El,
saß Tultps; Franz. Nncinv ä'nbonännc«, Knciu« üu 6i5»ette, auch Lvttersv« onnmpö-tr». Holland. KonKelrnrp«» ; KI»liße>1v?nrt«I. Engl. I'K« root« os Lcnrcit^. Pohl«.^-niKI". Böhm. IVliluliulä. Nach Frepherin Nitlas von Iaquin ist die Runkelrübe eine Abart