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4 (1817) Anacardium - Bromus
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Süßholzblättriger Tragant.

Wolfsschotten - Barschotten - Stcinwickcn; Wild-Süßholz; Wild-LeckritzenWild-Bockshorn: Wild-Fönum gracum; Knollenkraut; Gliedeweich- Chri-

stlanswurzel. Engl. Qißnoric« lVlilK v«teli. Franz. ^«tlllßnl« re^1i«5«. ^8tlf>LnIll3c»ule pruztrntn, suiiig c>vl,ti«, 5c?,r>i» dlsvibus lilc^rnozi», «ili^ui« «ubtriuul-trj« in>«urvi5. NnU. l^Iv. n. 4.Z. Die Wurzel ist astig, die gefurchten Stange! 6 bis 10 Fußlang, niederliegend; die Blältchen dunkelgrün unbehaart, cpfönnig, stumpf, mit einem kraut-artige» Stachel an der Spitze; aus den Blattwinkeln entspringen die gemeinschaftlichenBlüthenstiele, welche aber viel kürzer sind als die Blätter; die blaßgelden oder schmutzig,gelblichen Blumen stehen kopsförmig bepeinander, und dringen fast drcykanlige, gekrümmte,glatte H nlse n. Blüht im Iuny und Iuly bis August.

Man sehe die Zi6. a. Tafts.

Sie wächst in allen Provinzen Deutschlands an W'esengräben, Hecken, in Vorhölzern.

In einem nicht zu feuchten, jedoch fetten Boden erreicht sie eine desondere Größe, und em«pfiehlt sich durch die süßen Blätter als eine einträgliche und nahrhafte Futterpflanze, deren Anbauman im Großen allerdings betreiben soll. Will man sie zu diesem Endzweck benutzen, so mußsie auf solche Plätze angebauet werden, welche jährlich drepmal abgehauen werden; denn wenn ml»sie auf den sogenannten zweyscherigen Wies.n, «on welchen das Heu und Grumet geerndtet wird,anpflanzt, so werden die Stängel, wenn sie bis zur Heuerndte stehen bleiben, zu alt und holzarlig,und liefern bey weitem kein so gutes Futter, als wenn sie in der Jugend z. B. in der letzten Hälftedes Mays abgehauen, und grün oder getrocknet gefüttert werden; sie ist dem Rindvieh besonders sehrangenehm, wenn sie mit andern Futterpflanzen vermischt vorgelegt wird, und ist dah.r in solchenGegenden, wo die Stallfütterung eingeführt ist, sehr nützlich. Sie läßt sich durch den Saamen sehrgut vermehren, welcher entweder im Herbste, so bald er reif ist, oder im Frühjahre, auf den hiezuschicklichen Grasplätzen ausgebet werden kann. Was die Aussaat der Saamen betrifft, so darfman nur auf solchen Plätzen. Z bis 4 Fuß weit von einander entfernt, mit einer Haue so breit alsdiese ist, den Rasen einige Zoll tief aufheben, 2 bis 4 Saamen in die Oeffnung legen, u:!d den Na«se» wieder niederlegen. Die jungen Pstanzchen dürft» im ersten Jahre nach der Aussaat des Saa.

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