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4 (1817) Anacardium - Bromus
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Poleiblattrige Andromede.

Kleiner wilder Roßmarin, kleiner Post, kleine Grenze, Roßmarinheide, Torf-heide, Lavcndelhcide, Torfroßmarin. nkoäu^enäro» poUsoiiun, 8<-op. iior. cl,rn-

n. 4Z2. Franz. Hllärom«ci« » s«ui1Ie« ä« ficiliuin. Engl, ^«rio^v Ie«v'ä lVl»r5N. ^,21.ärom«än. Die charakterischen Zeichen dieses Geschlechtes, welches in die w. Klasse und 1. Ord««ung gehört, sind folgende. Der Kelch Ist sehr klein, sünflheilig, spitzig, gefärbt, uad fallt nicht ab.Die Blume glockenförmig in F zurückgeschlagene Lappen gespalten. Die w Staubfaden pfriemenför-miß, und kürze, als die Blume. Die Staubbeutel doppelhirnig und niederhHngend. Der Eierstockrundlich. Der Griffel walzenförmig, länger als die Staubfäden, und fällt nicht ab. Der Staubwegstumpf. Das Saamcnbchällniß eine rundliche F eckige Kapsel mit 5 Fächern, die sich in eben so vielenWinkeln öffnen, mit sehr vielen runden glänzenden Saamen. Perso 0 nhatZ1 Arten angeführt. Sieist ein kleiner,2 Schuh hoher Strauch mit kriechender Wurzel; die Vlätler immer grün, roßmarinar.tig, wechselweise stehend, und an dem Rande zurück gerollt. Die Z bis 7 Blumenstiele bilden fasteine Dolde mit überhängenden blasröthlichen Blumen, welche im Man zuweilen auch im Septembererscheinen, d,r Kelch ist roll).

Man sehe die 277. Tafel.

Die ganze «pflanze hat ein niedliches Ansehen, und empfiehlt sich durch ihre Zierlichkeit inGärlelianlagetl; läßt sich aber schwer darin erziehen. Ihre dünnen fadenförmigen Ranken kriechenauf der Er>e fort.

Ob sie gleich von keinen besondern Gebrauch ist, so hat sie doch in den Tors Ländern, wo-rinnen sie sich häufig befindet, ihren Nutzen; sie hält dessen anfangs lockere Lagen zusammen, undgibt Stoff zu vielen entzündbaren Theilen, zu Kohlen und zu Asche. Ucberdem ist sie auch in denLustgärten eine vortreffliche Zierpflanze, wo sie an der Fronte einer Strauchgruppe ein prächtigesAnsehen gewährt, j imal, wenn ihr ein feuchter und sumpfiger Standort gegeben werden kann. Sieist den Schufen äußerst schädlich, und daher auch in anderer Hinsicht verdächtig, ob man gleich ihreEigenschaft noch nicht genau kennt. Wenn aus ausgetrockneten Torf-Sumpf die Schafe im Juliund August gelrieben werden, werden sie krank, das ist, sie werden von den Blättern sehr ver-stopft, wodurch sich heftige schmerzhafte Blähungen in den Gedärmen erzeugen. Ihr natürlicherStandort sind Torf-Moräste, in Ungarn und Gallizien. Nach Hrn. Dr. Schuttes auch auf denReichenauer Alpen in Kärnthcn.

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