Beere enthält eine Nuß. Er gehört zur 8- Klasse, und ,. Ordnung des S.fualsystems. 0c>
AlS Art unterscheidet er sich von den übrigen, deren Persoon in seiner Synopsis ,aangeführt; durch Z beisammstehende vollkommen ganze Blätter, und einblütige zur Seile stehen-de Blumenstiele, und weisse Blumen.
Ist in seinem Vaterland« Arabien ein mitlelmässiger Baum, von der Größe eines Kir-schenbaumes. Die Aesie sind nach allen Seiten weit ausgebreitet. Die Wurzel ist roch, mit ei-ner braunen aschgraue« Rinde. Die Frucht von der Größe einer Stachelbeere. Er wachst inArabien hinter Azab längst der Meeresküste bis an die Straße von Babelmandeb. In Aegppten,Palästina / und den dortigen Gegenden wird er wegen seines vielfältigen Nutzens mit Fleiß cul-lioirl, und von den Arabern ^buzoknin genannt.
Man sehe einen Zweig desselben auf der 27Z. Tafel.
Der aus dem Baume durch Einschnitte oder von selbst nusfiissende Saft heißt Lnl«».
MU5 äe Illecca oder ciienä«nzi3. Der orientalische oder wahre. Der jüdische oderauch egvptische Balsam. Gewöhnlich Mecca Balsam. Lt-»um« 6« n«oc». Fran-
zös. Lulsnm vl 6ile»ö. Engl. L»I«5»n. Arabisch. Er gehört zu d n ältesten Arzneien, dielange vor der christlichen Zeitrechnung von den Aerzlen des Orient gebraucht wurden. Er hat all-dort seit einer so langen Reihe von Jahnen nichts von seinem Ruhme verloren, sondern wird nochvon Türken und andern orientalischen Völkern als eines der kräftigsten Arzneymitlel angesehen. DieVerschiedenheit desselben beruhet auf der verschiedenen Einsammlungsart. Die erste Art erhalt mandurch Einschnitte in^den Baum, oder er fließt auch von selbst heraus, und heißt Opuli»!«».mu5, weil man ihn auch öfters von ^m^il5 0pcid»ls»lrliim. ^orsk»! sammelt. Dies ist der kost-barste, der nie in Handel kömmt. Die zweite Art wird durch Auspresse» der reifen Früchte erhal-ten, und heißt (^!>j,ol,»l«l,rnuL. Die dritte Art wird durch Kochen der Zweige und Blätterbereitet, und X^lobalsarnu« genannt. Die vierte Art endlich wird durch; stärkeres Kochen derBlatter und Zweige erhalten. Während den Sieden steigt der Balsam in Gestalt eines helldurch-sichtigen sehr feinen Oels nach der Oberfläche des Wassers, seht sich daselbst an, und wird de.hulsam abgenommen. Diese durchs Sieden erhaltene Sorte ist wiederum von verschiedener Güte;der erste nämlich weil besser, als derjenige, den man durch fortgesetztes Kochen erhält. Dieserleßt.re ist dick, und von weit schwächern Geruch. Er wird zu Mecca gemeiniglich als Handels-anikcl an Europäer verkauft. Daß man immer nur wenig erhallen müsse, sieht man daraus,weil das Quentchen Balsam zu Mecca selbst mit 2 Reichsthaler bezahlt wird. Der echte kommtgewöhnlich als Geschenk an die Monarchen Europeus in enghalsigen bleiernen Flasche» zu uns.Er -st klar und durchsichtig, und hat die besondere Eigenschaft, daß ein Tropfen davon, in ein