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4 (1817) Anacardium - Bromus
Entstehung
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und reizt zugleich durch seinen lieblichen Geruch. Der ausgepreßte Saft gibt einen vortreffli-chen Punsch.

Das Holz des Nierenbaumes ist von verschiedener Art. Meistens ficht es bräunlich oderrölhlich aus, und wird öfters unter den Namen Mahagonyholz zu Meublen verarbeitet.

In den Apotheken hatte man ehemals (ausser der Conlectio »naonrllii!») auch noch 2Sorten Nüsse unter den Nahmen Stephanien Läuse. ^n»c<,iäiuiu occiäsut»!« und arie-n.t»I«, die erste« kam von der hier genannten Pflanze, die letztere aber von einer ostindischenPflanze 8emec»rpu8 ^NÄcnräiuin, die eine ähnliche Frucht trägt. Man schrieb dieser Nußviele Eigenschaften zu, besonders wollte man sie bei Wahnsinnigen empfehlen, aber eine bessereEinsicht der Dinge hat sie entbehrlich gemacht.

Nach Miller Z) kann man diesen Baum in England sehr leicht aus seinen Nüssen, dieaus Amerika kommen, fortpflanzen, er sagt, daß die Nüsse in einer lockern sandigen Erde, wennsie frisch sind, in einem guten Mistbeete nach 4 Wochen aufgehen, daß die Pflanze in den ersten« MonMn sehr schnell, nachher aber ungemein schwer, und langsam wachse, und auch in derwärmsten Jahreszeit die fte« Lust nicht vertragen könne, sondern bestandig in einem Glaßhausemüsse gehalten werden, daZ serner viele Feuchtigkeit ihnen sehr schädlich seye, und daß man siedaher auch im Sommer wenig und sparsam, im Winter aber niemals öfter als alle 14 Tage ein,mal, und zwar sehr mäßig begießen solle. Endlich führt er an, daß dieser Baum einen sehrhäufigen milchigen Saft bei sich habe, welcher in die Leinwand kohlschwarze Flecken mache, wel»che man durch Waschen nie heraus bringen kann, und daher eine gute schwarze Farbe gebenkönne, die Baumwolle damit zu färben. Uebrigens findet man diesen Baum in einigen botani-schen Gärten Deutschlands z. B. in Halle, und in Herrenhausen bei Hauooer.

^NVKI8 6II.L^VLN3IS.

Der Gileadische Balsamstrauch.

Seine Geschlechts - Untersche.dungszeichen sind folgende. Der Kelch oder Blumendecke ist vierzäh-nig. Die vier Blumenblätter länglich. Die dickliche Narbe des Staubweges vierseitig. Die

3) Miller's Gärtner Lexilon.