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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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288
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im Schatten erhalten, und bey trockenem Wetter hinlänglich begossen werden m'issen Was übrigens den Nutzen dieses Gewächses betrifft, so haben sich zwar die alternAerzte einer Abkochung des Krauts sowohl, als auch der klein zerflossenen Saamen, alseines gelinde zusammenziehenden anhaltenden Mittels, gegen Blucfiüße, Diarrhöen u.d. gl. innerlich bedienet; allein offenbare Beweise der Unwirksamkeit desselben brachten«s gegenwärtig gänzlich in Vergessenheit.

Außer dem beschriebenen geschwänzten Amaranth, werden in der tustgä'rtnereyauch noch andere hierher gehörige Arten, bersonders der drey farbige (^mgranr'nugll-iculoi-), der größte (^. maxirnuz) und der blutrothe Amarant (^. sHn^uineuz)häufig gezogen, deren nähere Beschreibung aber, da sie uns keinen andern Nutzen ge-währen, um nicht zu weitläufig zu werden, wenigstens für jetzt wegbleiben muß.

Narciß-Lilic.

^)iese Gewächsgattung , welche bey den altern Botanikern unter dem Namen I^ilionar»cilluz vorkömmt, gehört in die 6. Kl« sse und in die ».Ordnung; weil ihre Blu-men 6 Staubfäden und nur » Staubweg haben.

Gattungsmerkmahle sind: Der Kelch ist eine länglichst, abgestumpfte, zu,sammengedrückce, am Rande ausgezackte, dürre, häutige uno bleibende Bumenscheide,die an ihrer stachen Seite von einander klafft. Di« Blumenkrone hcir 6 lunzeltsörmi«ge Blumenblätter. Das Hcnigbehältniß hat 6 sehr kurze Schuppen, die unren an der äu-ßern Fläche der Staubfäden sitzen. Die Staubgefäße bestehen aus 6 pfriemenförmi,gen Staubfäden , auf deren Spitzen länglichce, mit ihren Enden aufwiirtsstehende Staub-beutet gleichsam nur aufiiegcn. Das Pistill hat einen rundlichen, mit Furchen versehe-st« Fruchtknoten unter der Blume; einen fadenförmigen Grifft, der an länge und Stel^luna beynahe mit den Staubfaden übereinkommt, und an welchem die Narbe dünn unddreyspaltig ilt. Das Saamengchäus ist eine fast eyrunde, drey/ährige, und dreyklappigeKapsel. Die darin enthaltenen Saamen sind mehrere an der Zahl.Die Beugungder Blumenblätter, der Staubfäden und des Staubweges ist bey den einzelnen Arten die-ser Gattung sehr verschieden; eben so sind auch oie Blumenkronen bald regelmäßig, baldunregelmäßig, bald offen, bald umgerollt.

Murray bat uns von dieser Gewächsgattung »2 Arten beschrieben, wovon abereine, uno zwar die feinhaarigeAmarnllis (^niar^lU» «Ulis, oder guUüts), von