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3 (1806) Acanthus - Amygdalus
Entstehung
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287
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Raf ^.marantliug maximuL, panieula lonza penelulg, lemine rudello; bey Ccl,merer ^marantnus maznus; bey Beßler ^tN2rgiNku5 majur pgniculis rndris;t>ey Gerald ^marantkus pilniculll lparla; bey Dodoncius ^msranrlnl» lnZjur üa»z-e «l)5uleti coloris, aucb ^rnitranrllug purpurasceng tertiu»; bey iobel und Pena,^marantkuz major Üaridü« paniculali» I^ic^tig z?urpureis ; bey I. Bauhiu^rnaranlllu» m^or lemine alba; bey C. Bauhin ^m«irantku5 rnaximus; bey Ms-rison ^m»r»ni^U8 pgnic-.ulig ^iropenllentibuz lernine all)o, auch ^uinoa; beyMiller ^mal-ÄiNkuL milximuz racemiz lubc^lindricis ^en6uli« , c^ule erectoarbore«; sonst noch Auiona, ülitum rngjuä, Lüiuin r^eruvianum oder inllicuni, Franz. ^in3r«ntlie a üeur» en yueue; Vilcipiine cles reü^euleg; (^rilia 6«A?l. Engl, love lies Llkeclinß; tla^er (deutle. Ital. ^mgranto csu,ll^ta. Holl. ^eliaarte ^marantk; ^luvveelbläm; XattenliHIrt. Span.^M3,3nto de cola; IVIoco de I'ado. Port, ^.lnaraino cle caucla; R.aboQe l3^>axil.

Dieses einjährige Gewächs ist in Persien, Zeylan, dem süblichen asiatischen Ruß-land , in Peru und andern Gegenden des mittägigen Amerika zu Hause. Bey uns wirdes in Gärcen gezogen; wo es im Iunius und Julius blüht.

Der Stamm oder Hauptstengel ist aufrecht, stark, 2 6 Fuß hoch,von blaßgrüner Farbe; an seinem obern Theil trägt er verschiedene, wagrecht cmsge«slr.-ckie Aeste. Die Blätter sind groß, ebenfalls blaßgrün, herzförmig, eyrund, gauz,mit nicht sehr beträchtlichen Rippen versehen. Die glänzend purpurrochen Blumenkommen theils aus den Winkeln der Blätter, theils an den Enden der Z veige her«vor, und stehen in sehr langen, walzenförmigen, abwärtshängenden Aehren, bald ein«zeln, bald in Trauben beysammen. Diese Blumenähren sind oft Z Fuß und darüberlang: so daß sie im Herabhängen bis auf den Boden reichen.

Der geschwänzte Ainaranth wird in den Gärten häusig als eine Zierdepflanzegebauet. Er gehört unter die etwas zärtlichen Gewächse, und wird von Saamen ge«zogen: zu Ende des Märzes pflegt man nehmlich den Saamen auf ein mäßig warmesMistbeet auszusäen, fangen die Pstcinzchen an sich zu zeigen, so muß man ihnen bey.gelindem Wetter sehr viel luft geben; sind sie zum Versetzen groß genug, so müssen siezuerst in ein anders Mistbeet 6Zoll weit aus einander gebracht, bis sie Wurzeln bekommen,fleißig begossen, und vor der Sonne geschützt werden. In der Folge kann man sie bcygünstiger Witterung der freyen luft aussetzen, und sie 'öfters aber nicht zu viel begie,ßen. Wenn man sie auf diese Art nach und nach hinlänglich an die fteye luft ge»wohnt hac, so kann man sie im Anfange des Iunius ohne Nachtheis mit einem gro,gen Klumpen Erde an der Wurzel herausnehmen, und sie ihrer Bestimmung gemäss,entweder in Töpfe, oder in Rabatten versetzen; wo sie aber, bis sie eingewurzelt sind,