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daß dadurch etwas feuchte Wiesen , und kaum ausgetroxtnete ftlmpfige und torfige Stückeverbessert werden können. — Will man daher dieses Gras anbauen, jp soll mau den Bo-den zuvor umarbeiten und auflockern, was am besten im Herbste geschieht, Kevwr noch dienasse Witterung einzufallen pflegt, man reißt de« Rasen, um, legt ihn umgekehrt hin, imFrühlinge sitet man Hafer darauf, unteregget ihn, und streut den Heusaamen entwedergleich nach der Aussaat des Hafers, oder ein Jahr darauf aus. Im erste« Falle wirdder Hafer in der Blüthe abgeschnitten, und als grünes Futter gebraucht, rm zwentenFalle aber wie gewöhnlich damit verfahren. Noch ist zu erinnern, daß sich der Saamedes Wiesenfuchsschwanzes fast zu einer jeden Jahreszeit, sogar noch vom Heuhaufen ei,t<sammeln läßt; indem er, was nur bey sehr wenigen Grasarten statt findet, nicht aus<fällt, es seye dann, daß er zwischen den Händen gerieben, oder sonst auf eine andereArt ausgemacht wird. — Schafe und anderes Vieh fressen dieses Gras nicht nur frisch,sondern auch unter dem Heu mit vorzüglicher Begierde, und letzteres ist um so besser unl»nahrhafter, je mehr von Wiesenfuchsschwanz darunter ist. Indessen will man behaupten,daß die Schafe^ welch« von diesem Futter häusig genießen, keine sehr feine Wolle bekom-men sollen.
Hühnerbiß.
^)iese Gewächsgattung, deren Benennung aus dem griechischen Worte ^Ilos, Hain^,entsprungen ist, gehört in die 5. Masse, in die z. Ordnung; weil ihr« Blumenfünf Staubfäden und drey Staubwege habere
Der Gatt uu g sunt erschied beruht auf folgenden Merkmalen: Der Kelchist fünfblätterig; die Blättchen selbst sind hohl, länglicht, zugespitzt. Die Blumen-krone hat fünf Blumenblätter; sie sind «inander gleich, länger als der Kelch. D i eStaubgefäße bestehen aus fünf haarförmigen Staubfäden, aufdenen sich zugerundeteStaubbeutel befinden. Das Pistill hat einen beynahe «yrunden Fruchtknoten, dreyfadenförmige Griffeln, an denen die Narben abgestumpft sind. Das Saamenge-Haus ist eine eyruude einfächerige Kapsel, die von dem Kelche bedeckt wird. DieSa amen sind rundlich, und in großer Anzahl vorhanden.
Bis jetzt sind uns drey Arcen von dieser Gewäcksgattung bekannt; sie sind al<le kleine, unansehnliche, einjährige Pfiänzchen, und in Europa zu Hause. Wir wer-den nur eine einzige davon näher beschreiben.